Ein betrunkener Radfahrer verursachte einen Unfall und leistete Widerstand gegen die Polizei, die ein Messer bei ihm fand.
Delligsen: Radfahrer verunfallt, Polizei findet Messer

Delligsen (ost)
Am Donnerstag (26.02.2026) hatte ein 31-jähriger Mann in der Hilsstraße in Delligsen einen Unfall mit seinem E-Bike. Die Polizei stellte fest, dass der Mann aus Delligsen unter dem Einfluss von Alkohol stand. Während des Vorfalls fanden die Beamten ein Messer bei dem Verletzten.
Nach den bisherigen Informationen kollidierte der Mann gegen 19:45 Uhr auf seinem E-Bike auf der falschen Seite des Gehwegs mit dem abbiegenden Auto einer 29-jährigen Frau.
Die alarmierten Polizisten bemerkten Alkoholgeruch bei dem Radfahrer. Ein vor Ort durchgeführter Test ergab einen Alkoholwert von knapp 2 Promille. Dem Mann wurde die Weiterfahrt mit dem Fahrrad untersagt und er sollte zur Blutentnahme einem Arzt vorgeführt werden. Plötzlich sprang der 31-jährige Mann auf sein Rad und flüchtete. Die Polizisten verfolgten ihn und konnten ihn stoppen. Dabei leistete der Radfahrer körperlichen Widerstand gegen die Beamten. Sie konnten den Mann vorübergehend festnehmen. Bei der Durchsuchung wurde ein Messer gefunden. Ein Arzt führte dann eine Blutentnahme zur Bestimmung des Blutalkoholspiegels durch. Das Ergebnis steht noch aus.
Der Beschuldigte muss sich unter anderem wegen Alkohol-bedingter Gefährdung des Straßenverkehrs, Verstoßes gegen das Waffengesetz und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Das Messer und das E-Bike wurden sichergestellt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen blieben zwischen 2022 und 2023 relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle erfasst, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 7.947 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch auf 29.653, wovon 25.755 männlich und 3.898 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die meisten erfassten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Todesfälle, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








