Zwei schwere Verkehrsunfälle mit Alkohol- und Drogeneinfluss sorgen für Behinderungen im Verkehr.
Delmenhorst: Verkehrsunfälle auf B75 und A28

Delmenhorst (ost)
Delmenhorst, B75 / A28: Autofahren unter Drogeneinfluss
Ein männlicher Fahrer (33 Jahre alt) fährt am 27.12.25 gegen 16:20 Uhr mit einem Auto auf der B75 in Richtung BAB 28. Den Polizisten fällt dabei der HU-Stempel mit dem Fälligkeitsdatum „11/2024“ auf. Bei der folgenden Kontrolle wird auch festgestellt, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln steht. Daher wird eine Blutentnahme angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Entsprechende Verkehrsordnungswidrigkeitsverfahren werden eingeleitet.
Dreieck Delmenhorst B 75 / A28: Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person, Verursacher unter Alkoholeinfluss
Am 28.12.2025 gegen 03:49 Uhr ereignet sich auf der B 75 in Richtung BAB 28/OL ein schwerer Verkehrsunfall. Zum Unfallhergang ist bisher bekannt, dass das unfallverursachende Auto 01 mit überhöhter Geschwindigkeit in den Baustellenbereich (von 2-spurig auf 1-spurig) einfährt und zuerst gegen die linke Betongleitschutzwand prallt. Dadurch gerät das Auto 01 ins Schleudern und überschlägt sich mehrmals. Anschließend prallt das Auto 01 gegen ein vorausfahrendes Auto 02, das ebenfalls beschädigt wird. Das Auto 01 kommt auf der Seite liegend zum Stillstand. Der Fahrer des Autos 01 (männlich, 33 Jahre alt) wird schwer verletzt und zur Behandlung ins KH „HB-Mitte“ gebracht. Ein Beifahrer im Auto 02 (männlich, 19 Jahre alt) wird leicht verletzt. Die Fahrerin des Autos 02 (weiblich, 47 Jahre alt) bleibt unverletzt. Beide Autos werden stark beschädigt, wobei angenommen wird, dass das Auto 01 ein Totalschaden ist. Bei der Unfallaufnahme wird Alkoholgeruch beim Fahrer 01 festgestellt. Daher wird bei ihm eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt. Die B 75 bleibt aufgrund von Bergungs- und Reinigungsarbeiten bis ca. 06:30 Uhr voll gesperrt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle erfasst, wovon 33.839 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. 7.947 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wobei 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige waren. 8.584 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an erfassten Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtunfälle aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil aus, nämlich 81,86% oder 173.330 Unfälle. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Die Anzahl der Getöteten betrug 423, die Schwerverletzten waren 5.122 und die Leichtverletzten beliefen sich auf 36.247.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








