Ein 24-jähriger Fahrzeugführer wurde auf der Autobahn mit gestohlenen Kennzeichen angehalten und kontrolliert, wobei zahlreiche Verstöße aufgedeckt wurden.
Derneburg: Autobahn mit gestohlenen Kennzeichen

Hildesheim (ost)
Rhüden / A7 (vol) – Am 08.01.2026, um 01:35 Uhr, fuhren Polizeibeamte im Bereich der Autobahnpolizei Hildesheim auf der A7 in Richtung Hannover. Auf der Rastanlage Harz-Ost bemerkten sie einen VW Polo, der das Gelände mit hoher Geschwindigkeit durchquerte und in Richtung Hannover fuhr. Während die Beamten das Fahrzeug für eine Verkehrskontrolle einholten, fuhr es entschlossen über den Parkplatz Jägerturm und dann erneut auf die Autobahn. Eine EDV-Abfrage ergab, dass die am VW Polo angebrachten Kennzeichen wegen Diebstahls gesucht wurden. Nachdem der Fahrer an der Ausfahrt Derneburg die Autobahn verlassen hatte, wurde er von den Polizeibeamten angehalten und kontrolliert. Dabei wurden mehrere Verstöße festgestellt. Der 24-jährige Fahrer aus Thüringen hatte nicht nur gestohlene Kennzeichen an seinem nicht zugelassenen und nicht versicherten PKW angebracht, sondern fuhr auch ohne Fahrerlaubnis. Nachdem in seinem Auto geringe Mengen Betäubungsmittel gefunden wurden, gab er den regelmäßigen Konsum von Crystal Meth zu. Außerdem wurden bei ihm erlaubnispflichtige Feuerwerkskörper, ein griffbereites Einhandmesser und ein verbotener Stinger Whip gefunden. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt. Der 24-Jährige musste die Polizeibeamten dann in ein nahegelegenes Krankenhaus begleiten, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Der Fahrer erwartet nun Strafverfahren wegen Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis in Verbindung mit dem Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz. Da der Mann in der jüngsten Vergangenheit bereits mit einem ähnlichen Vorfall aufgefallen war, der in einer Verfolgungsjagd endete, drohen ihm nun unangenehme Konsequenzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenmissbrauch registriert, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus wurden 7.947 nicht-deutsche Verdächtige erfasst. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch auf 29.653 zurück, wobei 25.755 männliche Verdächtige und 3.898 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 24.125 innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








