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Derneburg: Verkehrsunsicheres Fahrzeug aus dem Verkehr gezogen

Die Autobahnpolizei stoppte einen LKW mit Anhänger auf der BAB 7, aufgrund von Mängeln durfte das Fahrzeug erst nach Reparatur weiterfahren.

Foto: Depositphotos

Hildesheim (ost)

Autobahn 7 / Derneburg (fau) Heute gegen 15 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung der Autobahnpolizei Hildesheim ein Fahrzeuggespann auf der Autobahn in Richtung Hildesheim. Das Fahrzeuggespann bestand aus einem LKW mit Anhänger. Den Beamten fiel auf, dass der Anhänger nicht geradeaus lief, sondern nach rechts verschoben war. Die Beamten kennen diese Art des Fahrens, den sogenannten „Hundegang“ von landwirtschaftlichen Maschinen oder Baufahrzeugen, der dazu dient, den Boden zu schonen.

Auf der Autobahn im fließenden Verkehr ist dies eher ungewöhnlich. Der 58-jährige Fahrer aus Lehrte bemerkte die Polizei und entschied sich, sofort auf dem Standstreifen anzuhalten. Nach einer kurzen Sicherung und ersten Untersuchungen war klar – die Fahrt geht weiter, und zwar zum TÜV.

Beim TÜV in Hildesheim wurde das Fahrzeug gemeinsam überprüft. Es stellte sich heraus, dass die erste der beiden Achsen am Anhänger auf einer Seite verschoben war. Außerdem gab es auf einer Achse eine unzureichende Bremswirkung und ein Reifen war durch Fremdkörper vollständig beschädigt. Neben einigen anderen kleinen „Baustellen“ kam man schließlich zu dem Schluss, dass dieser Anhänger in dieser Form nur noch zur nächsten Werkstatt gefahren werden durfte.

Begleitet von der Polizei ging es zur Werkstatt, wo der Anhänger abgestellt wurde und erst nach Behebung der Mängel wieder in Betrieb genommen werden durfte. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt. Auch hier hat die Autobahnpolizei einen erheblichen Beitrag zur Verkehrssicherheit geleistet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen wurden 3.672 Unfälle (1,73%) verzeichnet. Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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