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Diebstahl in Rinteln

Eine 66-jährige Frau wurde während ihres Einkaufs im Supermarkt bestohlen. Der Täter entwendete Bargeld, EC-Karte und persönliche Dokumente im Gesamtwert von 150 Euro.

Foto: Depositphotos

Rinteln (ost)

Am Dienstagmorgen, dem 24.03.2026, wurde eine 66-jährige Frau aus Rinteln während ihres Einkaufs Opfer eines Taschendiebstahls.

Nach den bisherigen Informationen der Polizei befand sich das Opfer zwischen 10:00 Uhr und 10:45 Uhr in einem Supermarkt (ALDI) in der Große Tonkuhle Straße. Während des Einkaufs hatte sie ihren Rucksack im Einkaufswagen abgelegt. Ein unbekannter Täter nutzte einen Moment der Unaufmerksamkeit, um unbemerkt die Geldbörse aus dem Rucksack zu stehlen.

Der Täter erbeutete Bargeld, eine EC-Karte und verschiedene persönliche Dokumente. Der Gesamtschaden wird auf etwa 150 Euro geschätzt. Die Polizei Rinteln bittet Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen im Supermarkt gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 05751/9646-0 zu melden.

Die Polizei empfiehlt:

Taschendiebe nutzen gerne Momente, in denen die Opfer abgelenkt sind – zum Beispiel beim Überprüfen von Waren oder beim Blick ins Regal.

Bewahren Sie Geld, Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen Ihrer Kleidung auf, möglichst nah am Körper.

Lassen Sie Handtaschen oder Rucksäcke niemals unbeaufsichtigt im Einkaufswagen liegen. Behalten Sie Ihre Taschen immer im Blick oder tragen Sie sie verschlossen vor dem Körper.

Falls Ihre EC- und/oder Kreditkarte gestohlen wurde: Sperren Sie diese sofort über den Sperr-Notruf 116 116.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Niedersachsen für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 6843 Fälle registriert, wobei 485 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 453 Verdächtige, davon 326 männliche und 127 weibliche Verdächtige. Von den Verdächtigen waren 309 nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 7335, wobei 608 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 529 Verdächtige, davon 394 männliche und 135 weibliche Verdächtige. Von den Verdächtigen waren 386 nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Taschendiebstahlfällen in Deutschland mit 39519 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 6.843 7.335
Anzahl der aufgeklärten Fälle 485 608
Anzahl der Verdächtigen 453 529
Anzahl der männlichen Verdächtigen 326 394
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 127 135
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 309 386

Quelle: Bundeskriminalamt

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