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Diebstahl von Wohnmobilen in Braunschweig

Ein unbekannter Täter versuchte ein Wohnmobil zu stehlen, Kriminalpolizei leitet Ermittlungen ein, Präventive Maßnahmen werden empfohlen.

Foto: unsplash

Braunschweig (ost)

Stadtgebiet, 28.09.2026

Zum Ende der vergangenen Woche versuchte ein bisher unbekannter Täter, ein Wohnmobil im Kanzlerfeld zu stehlen. Er gelangte auf unerklärliche Weise in das Fahrzeug und versuchte, den Batteriekasten im Inneren zu entwenden. Als dies fehlschlug, verließ er unbemerkt den Tatort.

Die Kriminalpolizei hat den Tatort untersucht und ein Strafverfahren eingeleitet. Möglicherweise wurde ein vollständiger Diebstahl des Wohnmobils durch ein angebrachtes Lenkradschloss verhindert. In diesem Jahr wurden bereits 11 Fälle registriert, darunter fünf Einbrüche in Wohnmobile und sechs Diebstähle, von denen nur zwei im Versuchsstadium scheiterten.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei auf das Phänomen der Wohnmobil-Diebstähle hin und gibt präventive Ratschläge. Wohnmobile stehen besonders seit ihrem Hype in den Corona-Jahren vermehrt im Blickfeld von Dieben. Da die Fahrzeuge in der Regel einen Wert von über 50.000EUR haben, gibt es einfache, aber effektive Methoden, um sie vor Diebstahl zu schützen. Ein Lenkradschloss oder eine Kralle am Reifen sind nur zwei mögliche Optionen.

Die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle der Polizeiinspektion Braunschweig bietet individuelle Beratung für das jeweilige Fahrzeug und seinen Abstellort an. Interessierte können sich per E-Mail an praevention@pi-bs.polizei.niedersachsen.de wenden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 haben zugenommen. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist jedoch von 1570 im Jahr 2022 auf 1517 im Jahr 2023 gesunken. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 1299 im Jahr 2022 auf 1244 im Jahr 2023. Davon waren 1115 männliche Verdächtige und 184 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 1068 männliche und 176 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 509 im Jahr 2022 auf 434 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 6.510 7.646
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.570 1.517
Anzahl der Verdächtigen 1.299 1.244
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.115 1.068
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 184 176
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 509 434

Quelle: Bundeskriminalamt

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