Die Polizei ermittelt seit Anfang Juli wegen Diebstählen aus unverschlossenen Autos. Zwei Männer wurden nach weiteren Diebstählen festgenommen und später entlassen.
Diebstahlserie in Melle/Buer, Zwei Tatverdächtige festgenommen

Osnabrück (ost)
Seit Anfang Juli führt die Polizei Melle Ermittlungen wegen einer Serie von Diebstählen aus Fahrzeugen in den Bereichen Melle-Buer und Melle-Bruchmühlen durch. In den meisten Fällen waren die betroffenen Fahrzeuge nicht abgeschlossen. Bisher wurden der Polizei etwa 20 Strafanzeigen gemeldet. Nach den Diebstählen wurden teilweise auch gestohlene EC-Karten verwendet.
Früh am Freitagmorgen meldete ein Zeuge gegen 5 Uhr einen weiteren Diebstahl aus einem unverschlossenen Auto. Der Zeuge verfolgte zunächst zu Fuß einen Verdächtigen, verlor ihn aber kurzzeitig aus den Augen. Während die Polizei den Tatort aufnahm, kehrten der Verdächtige und ein weiterer Mann in die Nähe zurück. Beide wurden von den Polizeibeamten angesprochen. Der erste Verdächtige wurde widerstandslos festgenommen. Bei der Durchsuchung wurde unter anderem ein Messer gefunden.
Der zweite Verdächtige flüchtete zu Fuß in ein nahegelegenes Waldstück. Die Polizei umstellte den Bereich und begann mit der Suche nach dem Mann. Er setzte seine Flucht auf ein Privatgrundstück fort, wurde aber kurz darauf ebenfalls widerstandslos festgenommen. Bei der Durchsuchung wurden mehrere Messer gefunden.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden der Polizei etwa zehn weitere, hauptsächlich versuchte, Diebstähle aus Fahrzeugen gemeldet. Anhand von Videoaufzeichnungen konnten beide Männer identifiziert und mehreren Taten eindeutig zugeordnet werden. Die beiden vorläufig festgenommenen Männer sind 32 und 33 Jahre alt und haben ihren Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurden die Wohnungen der beiden Beschuldigten durchsucht. Es wurden jedoch keine relevanten Beweismittel gefunden. Nach Abschluss der strafrechtlichen Maßnahmen wurden beide Beschuldigten aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Autodiebstählen in Niedersachsen für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1837 Fälle registriert, von denen 742 gelöst wurden. Es gab insgesamt 777 Verdächtige, darunter 714 Männer und 63 Frauen. 319 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 2141, von denen 793 gelöst wurden. Es gab insgesamt 829 Verdächtige, darunter 747 Männer und 82 Frauen. 334 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.837 | 2.141 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 742 | 793 |
| Anzahl der Verdächtigen | 777 | 829 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 714 | 747 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 63 | 82 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 319 | 334 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 329 Männer, 51 Frauen und 152 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Fälle auf 236, wovon 225 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging auf 315 zurück, wobei 269 Männer, 46 Frauen und 127 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








