Eine nicht detonierte Splittergranate aus dem Zweiten Weltkrieg wurde in Diepenau gefunden. Polizei gibt Hinweise zum richtigen Verhalten bei Munitionsfunden.
Diepenau: Splittergranate bei Renovierungsarbeiten entdeckt

Diepenau/Landkreis (ost)
Während Renovierungsarbeiten in einem Einfamilienhaus in der Langen Straße in Diepenau wurde am Dienstag, den 04.08.2026, eine Splittergranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.
Der Besitzer des Hauses informierte die Polizei gegen 10:24 Uhr, nachdem er bei Erd- und Umbauarbeiten auf den verdächtigen Gegenstand gestoßen war. Nach der Prüfung und dem Senden von Fotos an das Landeskriminalamt wurde festgestellt, dass es sich um eine nicht explodierte Splittergranate handelte. Spezialkräfte übernahmen die weiteren Maßnahmen.
Die Granate wurde dann auf ein nahegelegenes Feld in der Nähe der Kreuzung Schafedamm/Maarortstraße transportiert und dort mit Zustimmung des Grundstückseigentümers kontrolliert gesprengt. Der Einsatz konnte um 15:50 Uhr ohne besondere Vorkommnisse beendet werden. Es gab weder Personenschäden noch Sachschäden.
Die Polizei nutzt diesen erfolgreichen Einsatz, um auf den richtigen Umgang mit möglichen Munitions- oder Sprengstofffunden hinzuweisen. Insbesondere bei Erdarbeiten oder Renovierungen können auch Jahrzehnte nach Kriegsende noch Kampfmittel entdeckt werden.
Wenn jemand einen verdächtigen Gegenstand findet, sollte er folgende Verhaltensregeln beachten:
Den Gegenstand nicht anfassen, bewegen oder transportieren. Den Fundort sichern und andere Personen auf Abstand halten. Sofort die Polizei über den Notruf 110 informieren. Den Anweisungen der Einsatzkräfte folgen.
Selbst wenn der Gegenstand harmlos oder stark verrostet erscheint, kann er immer noch eine erhebliche Gefahr darstellen. Die fachgerechte Bewertung und Beseitigung erfolgt ausschließlich durch speziell ausgebildete Experten.
Quelle: Presseportal








