Dienstag gegen 17:40 Uhr hatte der Jugendliche versucht, den Sprengkörper nahe der Mollerstraße in Diepholz zu zünden. Kunststoffteile verletzten seinen Bauch, er kam in ein Krankenhaus nach Hannover.
Diepholz: 15-Jähriger verliert bei Böllerexplosion Teile seiner Hand

Diepholz (ost)
Am Dienstagnachmittag wurde ein 15-Jähriger aus Diepholz gegen 17:40 Uhr bei der Explosion eines Böllers schwer an der Hand verletzt.
Zum Zeitpunkt des Unglücks befand sich der Jugendliche mit Freunden auf einem Stichweg nahe der Mollerstraße. Der Böller explodierte sofort, als der 15-Jährige ihn in seiner Hand anzünden wollte. Die Verletzungen waren so schwer, dass der Jugendliche Teile seiner Hand verlor. Darüber hinaus wurde sein Bauchbereich durch Kunststoffteile des Böllers verletzt. Für die weitere medizinische Behandlung brachte man ihn in ein Krankenhaus nach Hannover.
Angesichts des Vorfalls warnt die Polizei nachdrücklich vor den Gefahren, die durch den unsachgemäßen Gebrauch von Pyrotechnik entstehen. Vor allem Erziehungsberechtigte werden darum gebeten, ihre Kinder über die erheblichen Risiken zu informieren und dafür zu sensibilisieren.
Die Folgen eines unsachgemäßen Umgangs gehen weit über rechtliche Konsequenzen hinaus: Schwere Verletzungen können das Leben der Betroffenen dauerhaft verändern. Derart folgenschwere Unglücke müssen unbedingt vermieden werden.
Bei Twistringen war am Dienstag um 12:40 Uhr ein 66-jähriger LKW-Fahrer auf der L342 in Richtung Goldenstedt unterwegs. Auf Höhe Natenstedt geriet er aus ungeklärter Ursache mit seinem LKW rechts von der Fahrbahn ab und fuhr in einen Graben. Anschließend kippte der mit Kartoffeln beladene LKW auf die rechte Seite, sodass sich seine Ladung im Graben verteilte. Für die Bergung des LKW wurde die Landstraße mehrere Stunden lang gesperrt. Der Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 wurden in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden (15,34 %), 4.271 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,02 %), 1.665 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,79 %) und 173.330 übrige Sachschadensunfälle (81,86 %). Nach Ortslage wurden 24.125 Unfälle innerorts (11,39 %), 13.995 außerorts ohne Autobahnen (6,61 %) und 3.672 auf Autobahnen (1,73 %) ausgewiesen. Dabei kamen 423 Menschen ums Leben, 5.122 wurden schwer und 36.247 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








