Die Polizei sucht nach Hinweisen zu den Schockanrufen in Osnabrück und Dissen, bei denen Seniorinnen wertvollen Schmuck an die Täter übergaben.
Dissen am Teutoburger Wald: Seniorinnen übergeben hochwertigen Schmuck nach Schockanrufen

Osnabrück (ost)
Die Polizei hat zwei weitere Schockanrufe zu bearbeiten, bei denen am Montag in Osnabrück und in Dissen zwei ältere Damen dazu gebracht wurden, wertvolle Gegenstände an die Täter zu übergeben.
Der Vorfall in Osnabrück (Bussardweg): Die 92-jährige Frau erhielt gegen 15.50 Uhr einen Anruf von einem vermeintlichen Polizeikommissar aus Köln. Dieser Mann erklärte der Seniorin, dass ihr Sohn in einen Verkehrsunfall verwickelt war, bei dem ein Kind tödlich verletzt wurde. Der Sohn wurde festgenommen und könnte nur gegen Zahlung einer hohen Kaution freikommen. Während des Gesprächs erschien eine dunkelhäutige Frau (mit einem Kopftuch – weitere Details sind nicht bekannt) an der Tür der 92-Jährigen. Die Seniorin übergab der Frau Schmuck im Wert von fast einer Million Euro.
Der Vorfall in Dissen (Meisenweg): Die 84-jährige Dame erhielt gegen 20.45 Uhr einen Anruf von einem angeblichen Arzt aus dem Krankenhaus. Der Mann erklärte der Frau, dass ihre Tochter in einen Unfall verwickelt war. Die anderen Beteiligten waren lebensgefährlich verletzt. Im Verlauf des Gesprächs wurde die 84-Jährige dazu gebracht, gegen 23 Uhr einem Mann an ihrer Tür Wertgegenstände im Wert von fast 50.000 Euro zu übergeben. Der Abholer wurde als untersetzt, etwa 50 Jahre alt und mit dunklen Haaren beschrieben. Die Gegenstände wurden in einer rosa Tasche (mit weißen Punkten) übergeben.
Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zu den Vorfällen haben, sich unter der Telefonnummer 0541/327-2115 oder -3303 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








