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Döhren-Wülfel: Verdächtiger festgenommen nach Raubversuch

Ein 20-Jähriger wurde in Döhren festgenommen, nachdem er versucht hatte, einen 26-Jährigen zu überfallen und Autos beschädigte.

Foto: Depositphotos

Hannover (ost)

Am Montagabend, dem 24.08.2026, wurde ein Verdächtiger nach einem versuchten Raub im Stadtteil Döhren in Hannover von der Polizei festgenommen. Ein Richter ordnete am 25.08.2026 die Untersuchungshaft für den 20-Jährigen an.

Nach den bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Döhren hat der Mann gegen 21:50 Uhr einen 26-Jährigen im Vorraum einer Bankfiliale in der Bernwardstraße/Hildesheimer Straße mit einer Schreckschusspistole bedroht und Geld gefordert. Der 26-Jährige konnte den Verdächtigen entwaffnen und vom Tatort zum Polizeikommissariat Döhren fliehen.

Der 20-jährige Verdächtige beschädigte dann Autos, die vor der Bankfiliale geparkt waren. Kurz darauf bedrohte er auf der Straße einen 49-jährigen und einen 18-jährigen Mann mit einem Nothammer. Auch sie konnten unverletzt entkommen.

Die Einsatzkräfte der Polizei, die inzwischen von weiteren Zeugen gerufen worden waren, konnten den 20-Jährigen schließlich festnehmen. Aufgrund einer Verletzung wurde er zunächst mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Am 25.08.2026 wurde der 20-jährige Verdächtige einem Richter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover erließ der Richter einen Haftbefehl. Danach wurde der Mann in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeidirektion Hannover. /ef, trim

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 3370 Fälle von Raubüberfällen registriert, wovon 2265 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 2903, darunter 2625 männliche und 278 weibliche Verdächtige. 1144 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 4234, wobei 2839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 3420, darunter 3115 männliche und 305 weibliche Verdächtige. 1459 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 12625 Fällen die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.370 4.234
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.265 2.839
Anzahl der Verdächtigen 2.903 3.420
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.625 3.115
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 278 305
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.144 1.459

Quelle: Bundeskriminalamt

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