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Düngstrup: Feuerwehrübung in Wildeshausen

Feuerwehr trainiert Rettung unter Nullsicht in realistischer Einsatzübung mit Überraschung für Einsatzkräfte und Bürgermeister.

Foto: Pressestelle Kreisfeuerwehr Oldenburg
Foto: Presseportal.de

Wildeshausen (ost)

Schon um 08:15 Uhr am Sonntagmorgen wurden in Wildeshausen die Sirenen aktiviert. Früher als geplant begaben sich zahlreiche Einsatzkräfte zu ihren Feuerwehrhäusern. Ursprünglich war nur eine planmäßige Übung für 09:00 Uhr geplant, aber Ortsbrandmeister Daniel Müller hatte eine Überraschung für die Kameradinnen und Kameraden vorbereitet.

In Anwesenheit von Bürgermeister Jens Kuraschinski und Stadtbrandmeister Jens Hogeback führte die Freiwillige Feuerwehr Stadt Wildeshausen mit den Ortswehren Wildeshausen und Düngstrup eine umfangreiche Übung durch. Das Übungsobjekt war ein leerstehendes Gebäude auf dem Gelände der Diakonie Himmelsthür.

Die Einsatzkräfte sahen sich einem herausfordernden Szenario gegenüber: Im Keller und in den drei darüber liegenden Stockwerken wurden mehrere vermisste Personen vermutet, die unter schwierigen Bedingungen gesucht und gerettet werden mussten. Dichter Theaternebel sorgte für realistische Bedingungen und nahezu vollständige Nullsicht, während das konstante Piepen der ausgelösten Brandmeldeanlage zusätzlichen Stress für die Einsatzkräfte erzeugte.

Unter Atemschutz arbeiteten die Trupps systematisch durch das Gebäude, suchten nach den Vermissten und brachten sie nach draußen. Der Rettungsdienst unterstützte die Feuerwehr: Die Malteser Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG) aus Wildeshausen und Sandkrug übernahmen die medizinische Versorgung der „Verletzten“.

Auch der Gerätewagen Atemschutz des Landkreises Oldenburg war in die Übung eingebunden. Vor Ort wurden die während der Übung verwendeten Atemschutzgeräte direkt gegen neue Geräte ausgetauscht, so dass alle beteiligten Fahrzeuge nach etwa zwei Stunden wieder voll beladen und einsatzbereit waren.

Zum Abschluss der gelungenen Übung erwartete die Einsatzkräfte im Feuerwehrhaus Wildeshausen eine kleine Stärkung: Die Alterskameraden der Feuerwehr hatten ein gemeinsames Frühstück vorbereitet. Ein passender Abschluss für einen intensiven und lehrreichen Übungsvormittag.

Vielen Dank an den Landkreis Oldenburg und die Übungsbeobachter, die das Geschehen kritisch beobachteten. Durch ihre Beobachtungen können mögliche taktische Defizite identifiziert und in Zukunft verbessert werden. Insgesamt zeigten sich alle Beteiligten jedoch bereits jetzt sehr zufrieden mit dem Verlauf der Übung.

Quelle: Presseportal

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