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Duhnen: Zwei Verfolgungsfahrten in Cuxhaven und in Lamstedt

Am vergangenen Wochenende kam es zu zwei Verfolgungsfahrten, bei denen Fahrzeugführer versuchten, sich der Kontrolle zu entziehen. In Cuxhaven beschleunigte ein 39-jähriger Fahrer stark und flüchtete zu Fuß, während in Lamstedt ein 23-jähriger alkoholisiert eine Straßenlaterne kollidierte.

Foto: unsplash

Cuxhaven (ost)

Cuxhaven/Lamstedt. Am vergangenen Wochenende gab es in Cuxhaven und Lamstedt zwei Verfolgungsfahrten, bei denen die Fahrer versuchten, sich der Kontrolle zu entziehen.

Cuxhaven. In der Nacht zum Samstag (07.03.2026) sollte gegen 03:30 Uhr ein Kia PKW im Bereich des Strichweges in Cuxhaven kontrolliert werden. Als die Kontrolle durchgeführt werden sollte, beschleunigte der Fahrer stark und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen. Die Fahrt führte mit hoher Geschwindigkeit durch die Stadtteile Döse und Duhnen. Teilweise wurden Geschwindigkeiten von über 100 km/h innerorts erreicht. In Duhnen im Bereich des Dünenweges fuhr der Fahrer seinen PKW ohne Fremdeinwirkung fest und flüchtete zu Fuß. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen konnte er nicht gefunden werden. Die Ermittlungen am Fahrzeug führten jedoch schnell zur Identität des Fahrers. Es handelte sich um einen 39-jährigen Cuxhavener. Der PKW wurde beschlagnahmt. Gegen den Mann laufen nun mehrere Ermittlungsverfahren.

Lamstedt. In der Nacht zum Sonntag (08.03.2026) entdeckten Einsatzkräfte des Polizeikommissariats Geestland gegen 05:10 Uhr einen Opel PKW im Bereich des Martin-Steffens-Parks in Lamstedt. Der Fahrer sollte kontrolliert werden. Er versuchte jedoch, sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen. Nach einer kurzen Fahrt kam er von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Straßenlaterne. Der Mann, ein 23-jähriger Lamstedter, war alkoholisiert. Ein Vortest ergab einen Wert von mehr als 1,1 Promille. Daher wurde ihm eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde eingezogen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon endeten 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.02% der Gesamtunfälle aus, was 4.271 Unfällen entspricht. 1.665 Unfälle, also 0.79%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 81.86% oder 173.330 Unfälle. Innerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich 24.125 Unfälle (11.39%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6.61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1.73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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