Jugendliche platzierten Gegenstände auf Hauptstraße, verursachten Verkehrsunfall. Polizei ermittelt, sucht Zeugen.
Edewecht: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Oldenburg (ost)
Einige bisher unbekannte Jugendliche werden verdächtigt, in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Edewecht Gegenstände auf der Hauptstraße platziert zu haben, was zu einem Verkehrsunfall führte. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
Um 03:27 Uhr erhielt die Polizei den ersten Hinweis auf Hindernisse auf der Hauptstraße in der Nähe eines Eiscafés. Ein Autofahrer räumte die Gegenstände von der Straße, so dass die Straße vorübergehend wieder frei war.
Etwa 20 Minuten später, um 03:45 Uhr, kam es am selben Ort zu einem Verkehrsunfall aufgrund von Gegenständen auf der Fahrbahn. Ein 25-jähriger Autofahrer aus Edewecht war auf der Hauptstraße vom Kreisverkehr kommend in Richtung Süddorf unterwegs und konnte eine Kollision mit den Hindernissen nicht vermeiden. Sein Auto wurde an vorderen und hinteren Stoßfängern beschädigt. Auf der Straße lagen Stühle des angrenzenden Eiscafés, der Sockel einer Baustellenbake und ein Poller.
Der Fahrer und sein Beifahrer sahen kurz nach dem Unfall mehrere Jugendliche in der Nähe des Unfallorts, die schnell wegliefen. Der Beifahrer des beschädigten Autos versuchte zunächst, die Jugendlichen zu verfolgen. Die dunkel gekleideten Personen konnten jedoch unerkannt entkommen. Eine Person soll auf einem E-Scooter ohne Versicherungskennzeichen gefahren sein und einen Helm getragen haben.
Der Unfallort befindet sich im Zentrum von Edewecht. Die Hauptstraße war in diesem Bereich nachts nicht beleuchtet.
Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zu den flüchtigen Personen oder zum Vorfall geben können, sich unter der Rufnummer 04403-9270 mit der Polizei Bad Zwischenahn in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtanzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330 oder 81,86%, waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei diesen Unfällen gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








