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Einbeck: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Ein älterer Mann springt vor fahrende Autos, um sie zu stoppen. Polizei leitet Ermittlungsverfahren ein und erteilt Platzverweis.

Foto: Depositphotos

Einbeck (ost)

Einbeck (Kr.) 30.04.2026; 12:20 Uhr

Am Donnerstagmittag, den 30.04.2026, erhielt die Polizei Einbeck die Meldung, dass ein Mann im Bereich einer neu eingerichteten Einbahnstraße, in der Dr.-Friedrich-Uhde-Straße, vor fahrende Autos springen soll, um diese so an der Weiterfahrt zu hindern. Polizeibeamte, die sich der genannten Örtlichkeit näherten, konnten den 87jährigen Mann mit seinem Fahrrad bereits aus einiger Entfernung erkennen. Genau in diesem Augenblick näherte sich erneut ein Pkw dem Mann aus verbotener Richtung. Kurz bevor der Pkw den Mann erreicht hatte, trat dieser mit seinem geschobenen Fahrrad auf die Fahrbahn. Nur durch eine Vollbremsung konnte die 76jährige Fahrerin einen Zusammenstoß vermeiden. Auf sein Verhalten angesprochen, gab der Mann an, dass er verhindern wolle, dass die Fahrzeuge in verbotener Richtung fahren. Gegen ihn wurde seitens der Polizei ein Ermittlungsverfahren, wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, eingeleitet und ihm ein Platzverweis für die Örtlichkeit erteilt. Die Pkw-Fahrerin war gerade noch einmal mit dem „Schrecken“ davon gekommen. In diesem Zusammenhang weist die Polizei noch einmal darauf hin, dass die Dr.-Friedrich-Uhde-Straße neu als Einbahnstraße, für ca. 6 Wochen, eingerichtet worden ist. Demzufolge darf hier nur der Verkehr aus Richtung ZOB fahren. Das Befahren aus Richtung Möncheplatz ist für alle anderen Fahrzeuge verboten und wird bei Regelverstößen auch dementsprechend gebührenpflichtig verwarnt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (81,86%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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