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Einbeck: Polizei-Dialog „Coffee with a Cop“ auf dem Marktplatz

Das beliebte Bürgerformat „Coffee with a Cop“ kehrt auf den Marktplatz zurück, um persönlichen Austausch in entspannter Atmosphäre zu ermöglichen.

Foto: Depositphotos

Einbeck (ost)

Einbeck, Marktplatz (Kr) Samstag, 06.06.2026; 10:30 Uhr – 13:30 Uhr

Das im vergangenen Jahr und bereits im April diesen Jahres sehr beliebte Dialogformat „Coffee with a Cop“ kehrt erneut zurück auf den Marktplatz. Nachdem im vergangenen Jahr, mit über 650 Bürgergesprächen, alle Erwartungen übertroffen wurden, setzt die Polizei Einbeck auch 2026 wieder auf den persönlichen Austausch in entspannter Atmosphäre. PHK Krüger und PK Lochocki zurück auf dem Marktplatz Dass die Aktion im letzten Jahr sogar die Aufmerksamkeit des NDR Fernsehens auf sich zog, lag vor allem an der bewusst geschaffenen Wohlfühlatmosphäre“ der Polizei, auf dem mit Fachwerk durchzogenen Marktplatz. Statt an einem Schreibtisch im Kommissariat, begegnen sich hier Polizeibeamtinnen -und beamte mit Bürgerinnen und Bürgern auf Augenhöhe – und zwar ganz zwanglos bei einer kostenlosen Tasse Kaffee. Das Ziel ist klar: Barrieren abbauen. Im Vordergrund steht dabei immer der persönliche Austausch, fernab von Bürokratie, einer Strafanzeige oder der Aufnahme von Ordnungswidrigkeiten. Hier darf gefragt, diskutiert und auch einfach mal nur „geschnackt“ werden. Coffee with a Cop ist dabei aber viel mehr als nur Smalltalk oder eine nette Geste. Der Fokus liegt ganz klar auf den Sorgen, Nöten und Ängsten innerhalb der Bevölkerung; auf diese einzugehen und durch gezielte Folgemaßnahmen den Vorträgen der Mitteilenden Nachdruck zu verleihen und ein Gefühl von Sicherheit herzustellen. Die Polizei nutzt die Gespräche gezielt als Barometer für die Stimmung und die Sorgen in der Stadt. Die Bürgerinnen und Bürger können dabei direkt ansprechen, wo „der Schuh drückt“. Daraus resultierende Erkenntnisse fließen im Nachgang direkt in die polizeiliche Arbeit und neue Einsatzkonzepte ein. So auch eine aktuell durchgeführte Zweiradkontrollwoche in der Innenstadt zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Im Bereich Prävention können u.a. Fragen zu Einbruchschutz, Verkehrssicherheit, Betrugsfälle zum Nachteil älterer Menschen oder aber auch der Cyberkriminalität direkt vor Ort geklärt werden. Ein einfacher Smalltalk bei einer Tasse Kaffee ist aber ebenso ein wichtiger Bestandteil dieses Formates. Aktueller Termin Wer das Gespräch suchen möchte, sollte sich den kommenden Samstag, den 06.06. 2026, freihalten. Ab 10:30 Uhr sind die Initiatoren Polizeihauptkommissar Mathias Krüger und Polizeikommissar Jeremy Lochocki, zwischen Altem Rathaus und Till-Eulenspiegel-Brunnen zu erreichen und bei einem frischen Kaffee zu Einzel- aber auch Gruppengesprächen bereit. „Wir freuen uns auf den Dialog“. Der Austausch beim letzten Termin hat erneut gezeigt, wie wichtig dieser ungezwungene Kontakt für das gegenseitige Vertrauen ist“, so PHK Krüger, im Vorfeld des bevorstehenden Termins. Weitere Termine auf dem Marktplatz sind für den, August und Ende September 2026 geplant.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 auf 1517 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244. Von den Verdächtigen waren 1115 männlich, 184 weiblich und 509 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 27061 Einbruchsfälle verzeichnet, was die höchste Zahl in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 6.510 7.646
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.570 1.517
Anzahl der Verdächtigen 1.299 1.244
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.115 1.068
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 184 176
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 509 434

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Statistiken über Cyberkriminalität in Niedersachsen zeigen eine leichte Zunahme der Fälle zwischen 2022 und 2023. Im Jahr 2022 wurden 12917 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 13218 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4662 auf 5070. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3226 auf 3422, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2212 auf 2310 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1014 auf 1112 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 788 auf 950. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 12.917 13.218
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.662 5.070
Anzahl der Verdächtigen 3.226 3.422
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.212 2.310
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.014 1.112
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 788 950

Quelle: Bundeskriminalamt

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