Die Polizei Einbeck lädt Bürger zum persönlichen Austausch bei einer Tasse Kaffee ein. Ziel: Barrieren abbauen und Sicherheit herstellen.
Einbeck: Polizei setzt auf Bürgernähe mit „Coffee with a Cop“

Einbeck (ost)
Einbeck (Kr.) Samstag, 11.04.2026; 10:30 – 13:30 Uhr
Das im vergangenen Jahr sehr beliebte Dialogformat „Coffee with a Cop“ kehrt zurück auf den Marktplatz. Nachdem im vergangenen Jahr, mit über 650 Bürgergesprächen, alle Erwartungen übertroffen wurden, setzt die Polizei Einbeck auch 2026 wieder auf den persönlichen Austausch in entspannter Atmosphäre. Die beliebten „Cops“ sind zurück. Dass die Aktion im letzten Jahr sogar die Aufmerksamkeit des NDR Fernsehens auf sich zog, lag vor allem an der bewusst geschaffenen Wohlfühlatmosphäre“ der Polizei auf dem mit Fachwerk durchzogenen Marktplatz. Statt an einem Schreibtisch im Kommissariat, begegnen sich hier Polizeibeamtinnen -und beamte mit Bürgerinnen und Bürgern auf Augenhöhe – und zwar ganz zwanglos bei einer Tasse Kaffee. Das Ziel ist klar: Barrieren abbauen. Im Vordergrund steht der persönliche Austausch, fernab von Bürokratie, einer Strafanzeige oder der Aufnahme von Ordnungswidrigkeiten. Hier darf gefragt, diskutiert und auch einfach mal nur „geschnackt“ werden. „Coffee with a Cop“ ist dabei aber viel mehr als nur Smalltalk oder eine nette Geste. Der Fokus liegt ganz klar auf den Sorgen, Nöten und Ängsten innerhalb der Bevölkerung; auf diese einzugehen und durch gezielte Folgemaßnahmen den Vorträgen der Mitteilenden Nachdruck zu verleihen und ein Gefühl von Sicherheit herzustellen. Die Polizei nutzt die Gespräche gezielt als Barometer für die Stimmung und die Sorgen in der Stadt. Die Bürgerinnen und Bürger können dabei direkt ansprechen, wo „der Schuh drückt“. Daraus resultierende Erkenntnisse fließen im Nachgang direkt in die polizeiliche Arbeit und neue Einsatzkonzepte ein. Im Bereich Prävention können dabei Fragen u.a. zu Einbruchschutz, Verkehrssicherheit, Betrugsfälle zum Nachteil älterer Menschen oder aber auch zu Cyberkriminalität, direkt vor Ort geklärt werden. Ein einfacher Smalltalk bei einer Tasse Kaffee ist aber ebenso ein wichtiger Bestandteil dieses Formates.
Die Termine für 2026
Wer das Gespräch suchen möchte, sollte sich den kommenden Samstag, den 11. April 2026, freihalten. Ab 10:30 Uhr sind die Initiatoren Polizeihauptkommissar Mathias Krüger und Polizeikommissar Jeremy Lochocki sowie Polizeioberkommissarin Britta Wünsche, zwischen Altem Rathaus und Till-Eulenspiegel-Brunnen zu erreichen und bei einem frischen Kaffee zu Einzel- aber auch Gruppengesprächen bereit. „Wir freuen uns auf den Dialog“. Der Austausch im letzten Jahr hat gezeigt, wie wichtig dieser ungezwungene Kontakt für das gegenseitige Vertrauen ist“, so PHK Krüger, im Vorfeld des ersten Termins. Weitere Termine auf dem Marktplatz sind für den Juni, August und Ende September 2026 geplant.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 im Jahr 2022 auf 1517 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244. Davon waren 1115 männliche und 184 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 509 auf 434. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 12917 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13218 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4662 auf 5070. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 3226 im Jahr 2022 auf 3422 im Jahr 2023. Darunter waren 2212 männliche Verdächtige und 1014 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2310 männliche und 1112 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 788 im Jahr 2022 auf 950 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 12.917 | 13.218 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.662 | 5.070 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.226 | 3.422 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.212 | 2.310 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.014 | 1.112 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 788 | 950 |
Quelle: Bundeskriminalamt








