Unbekannter flüchtet nach Überraschung durch Bewohnerin – Polizei sucht Zeugen
Einbruch in Einfamilienhaus in Dransfeld

Göttingen (ost)
Dransfeld, Hoher-Hagen-Straße
Samstag, 22. August 2026, gegen 23.05 Uhr
DRANSFELD (ab) – Ein bisher unbekannter Mann hat am späten Samstagabend (22.08.26) gegen 23.05 Uhr offenbar versucht, in ein Einfamilienhaus an der Hoher-Hagen-Straße in Dransfeld (Landkreis Göttingen) einzudringen. Die Bewohnerin überraschte den Unbekannten, der daraufhin die Flucht ergriff. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Wohnungseinbruchdiebstahls und sucht nach Zeugen.
Nach bisherigen Erkenntnissen nahm der Täter eine Leiter, die sich auf dem Grundstück befand, und gelangte damit auf das Dach einer Terrasse, die an das Wohnhaus angrenzte. Von dort aus versuchte er vermutlich, durch ein Fenster Zugang zum Haus zu bekommen.
Die Bewohnerin wurde durch Geräusche auf dem Dach aufmerksam. Als sie aus dem Fenster sah, entdeckte sie einen dunkel oder schwarz gekleideten Mann auf dem Terrassendach. Der Unbekannte sprang dann vom Dach und flüchtete in eine unbekannte Richtung.
Der Täter gelangte nicht ins Wohnhaus.
Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen nach dem Flüchtigen waren erfolglos. Bei der folgenden Tatortuntersuchung sammelten die eingesetzten Polizeikräfte umfangreiche Spuren, die nun im Rahmen der weiteren Ermittlungen ausgewertet werden.
Bislang liegt keine genauere Beschreibung des Flüchtigen vor. Es ist nur bekannt, dass es sich um einen dunkel oder schwarz gekleideten Mann gehandelt haben soll.
Die Polizei bittet Zeugen, die am Samstagabend gegen 23.00 Uhr oder zuvor und danach in der Hoher-Hagen-Straße in Dransfeld verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, sich zu melden. Besonders interessant sind auch Beobachtungen zu einem dunkel oder schwarz gekleideten Mann, der möglicherweise zu Fuß vom Tatort weggegangen ist.
Anwohner in der Hoher-Hagen-Straße und den angrenzenden Straßen werden gebeten, vorhandene Aufzeichnungen von Überwachungskameras, Video-Türklingeln oder ähnlichen Systemen aus der Zeit um die Tatzeit zu überprüfen.
Hinweise sowie Informationen über vorhandenes Bild- oder Videomaterial nimmt das Polizeikommissariat Hann. Münden unter der Telefonnummer (05541) 951-115 entgegen.
Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 auf 1517 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244. Davon waren 1115 männlich, 184 weiblich und 509 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 380 auf 315. Davon waren 329 männlich, 51 weiblich und 152 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








