Ein Unbekannter versuchte in ein Haus einzudringen, wurde gestört und verursachte einen Sachschaden von 250 Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Einbruch in Einfamilienhaus in Hann. Münden-Hedemünden

Göttingen (ost)
In Hann. Münden, in der Königsberger Straße, Hedemünden, in der Nacht zum Dienstag, den 21. Juli 2026
HANN. MÜNDEN (jk) – Ein Unbekannter versuchte in der Nacht vom 21. Juli (Dienstag) in ein Einfamilienhaus im Ortsteil Hedemünden in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) einzubrechen. Der Vorfall ereignete sich in der Königsberger Straße. Ersten Untersuchungen zufolge brach der Täter die Kellertür des Hauses auf. Es wird angenommen, dass er dann gestört wurde und deshalb von seinem weiteren Vorhaben abließ. Es wurde nichts gestohlen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 250 Euro geschätzt.
Das Polizeikommissariat Hann. Münden führt die Ermittlungen durch und bittet Anwohner oder andere Zeugen, die in letzter Zeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Wohngegend bemerkt haben, sich unter der Telefonnummer 05541/9510 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Trotzdem konnte die Polizei im Jahr 2023 weniger Fälle lösen als im Vorjahr. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich und nicht-deutsch waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls höher im Jahr 2022 (258) im Vergleich zu 2023 (225). Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 380 im Jahr 2022 auf 315 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen hatte im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen, was im Vergleich zu Niedersachsen deutlich höher ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








