Bewohnerin schlief während der Tat, Polizei sucht Zeugen
Einbruch in Einfamilienhaus in Jühnde

Göttingen (ost)
Jühnde, Dorfstraße
Donnerstag, 20. August 2026, zwischen 08.00 und 13.30 Uhr
JÜHNDE (ab) – Zwei bisher unbekannte Täter drangen am Donnerstagmorgen (20.08.26) ab etwa 08.00 Uhr gewaltsam in ein bewohntes Einfamilienhaus in der Dorfstraße in Jühnde (Landkreis Göttingen) ein und stahlen Schmuck, Bargeld und Gold. Während der Tat schlief eine Bewohnerin im Haus und bemerkte die Einbrecher nicht.
Derzeitigen Ermittlungen zufolge versuchten die Täter zunächst, eine Kellertür und ein höher gelegenes Küchenfenster aufzubrechen. Als dies fehlschlug, schlugen sie eine Fensterscheibe ein und gelangten so ins Gebäude.
Im Inneren durchsuchten die Unbekannten die Stockwerke nach Wertgegenständen. Sie erbeuteten Schmuck, Bargeld und Gold. Die genaue Höhe des Schadens ist noch unbekannt.
Das Polizeikommissariat Hann. Münden hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Anwohner und Zeugen um Hinweise.
Beobachtungen von verdächtigen Personen oder Fahrzeugen im Bereich der Dorfstraße und angrenzenden Straßen am Donnerstagvormittag sind von besonderem Interesse.
Anwohner werden gebeten, Aufzeichnungen von Überwachungskameras oder Türklingelkameras auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge zu überprüfen.
Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Hann. Münden unter Telefon 05541/9510 entgegen.
Ob ein Zusammenhang mit anderen Einbrüchen im südlichen Landkreis Göttingen besteht, wird untersucht.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchszahlen in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Einbrüche registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Trotzdem konnte die Polizei im Jahr 2023 weniger Fälle lösen als im Vorjahr. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen rückläufigen Trend. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, von denen 258 gelöst wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 329 Männer, 51 Frauen und 152 Nichtdeutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 236, von denen 225 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 315 Verdächtige, darunter 269 Männer, 46 Frauen und 127 Nichtdeutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








