Am gestrigen Samstag begingen unbekannte Tageswohnungseinbrecher in Harsefeld einen Einbruch in einen Bungalow, erbeuteten Schmuck und Bargeld und verursachten einen Schaden von über 1.000 Euro.
Einbruch in Harsefeld

Stade (ost)
1. Einbruch am Tag in Harsefeld
Gestern zwischen 17:40 Uhr und 23:25 Uhr gelangten bisher unbekannte Tageswohnungseinbrecher in Harsefeld in der Straße „Redderbusch“ auf das Grundstück eines dortigen Bungalows und öffneten das Badezimmerfenster gewaltsam. Danach drangen der oder die Täter in das Haus ein und durchsuchten alle Räume. Mit Schmuck und Bargeld als Beute konnten sie dann unerkannt fliehen. Der entstandene Schaden wird auf über 1.000 Euro geschätzt.
Hinweise bitte an die Polizeistation Harsefeld unter der Rufnummer 04164-888260.
2. Fünf Fälle von Alkohol am Steuer am Wochenende
Am Freitagabend gegen kurz nach 21:00 Uhr wurde eine 38-jährige Fahrerin eines Ford Fusion in der Fritz-Reuter-Straße in Stade angetroffen. Bei der folgenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die Staderin mit einer Atemalkoholkonzentration von über 2,7 Promille unterwegs war. Sie musste eine Blutprobe abgeben, ihr Führerschein wurde eingezogen und es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
Gegen 23:10 Uhr wurde in Buxtehude im Schützenhofweg ein 23-jähriger Fahrer eines E-Scooters auffällig. Der Fahrer aus Buxtehude war mit einer Atemalkoholkonzentration von über 1,7 Promille unterwegs. Auch er musste eine Blutprobe abgeben. Darüber hinaus war sein Roller nicht versichert. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt.
Am Samstagabend gegen kurz vor 21:00 Uhr stürzte in Stade in der Straße „Köhnshöhe“ ein 43-jähriger Fahrer eines E-Scooters allein und verletzte sich. Bei dem Mann aus Hollern-Twielenfleth wurde bei der Unfallaufnahme ein Atemalkoholwert von fast 2,5 Promille festgestellt und es bestand der Verdacht, dass sein Roller nicht versichert ist. Der Verletzte musste im Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Gegen ihn wird nun wegen Unfallflucht, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
Zwischen 22:45 Uhr und 23:00 Uhr war in Westerjork ein 26-jähriger Fahrer eines Transporters unterwegs. Vermutlich aufgrund von Alkoholeinfluss kollidierte er mit zwei geparkten Autos und verursachte Sachschaden. Danach verließ er die Unfallstelle, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Er wurde von den Beamten angetroffen und bei ihm wurde eine Atemalkoholkonzentration von über 2,8 Promille gemessen. Auch er musste eine Blutprobe abgeben. Zusätzlich besaß er keine gültige Fahrerlaubnis. Gegen den Mann aus Jork wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Unfallflucht und Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Gegen 02:00 Uhr stürzte in Hammah in der Hauptstraße ein 26-jähriger Radfahrer und verletzte sich leicht. Bei ihm konnten die aufnehmenden Beamten dann eine Atemalkoholkonzentration von über 1,3 Promille feststellen. Ihn erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der Teilnahme am Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Nicht-deutsche Verdächtige machten 7.947 aus. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, darunter 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% ausmacht. Die Mehrheit der Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 173.330 Fällen, was 81,86% ausmacht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei diesen Unfällen gab es 423 Tote, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








