Unbekannte Täter versuchten erfolglos in Kiosk einzubrechen. Polizei sucht Zeugen für Hinweise.
Einbruch in Kiosk in Nordenham

Delmenhorst (ost)
Bislang unbekannte Angreifer versuchten am Mittwoch, den 5. August 2026, gegen 05:05 Uhr, in einen Kiosk in Nordenham an der Sachsenstraße einzudringen.
Nach den bisherigen Informationen zertrümmerten die Täter mit einem Stein eine Fensterscheibe des Kiosks, um Zugang zu den Räumlichkeiten zu erhalten. Der Einbruchversuch war jedoch erfolglos, so dass die Unbekannten ohne Diebesgut flohen.
Der entstandene Schaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.
Die Polizei Nordenham hat die Untersuchungen wegen des versuchten besonders schweren Diebstahls aufgenommen und am Tatort Beweise gesichert.
Personen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Sachsenstraße beobachtet haben oder sonstige wichtige Informationen zur Tatzeit liefern können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04731/2694-0 an die Polizei Nordenham zu wenden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsrate in Niedersachsen stieg zwischen 2022 und 2023 von 6510 auf 7646 Fälle an. Dabei wurden im Jahr 2022 1570 Fälle gelöst, während es im Jahr 2023 nur 1517 waren. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 1299 auf 1244 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 waren 1068 der Verdächtigen männlich, während es 2022 noch 1115 waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








