Am Donnerstag brachen Unbekannte in ein Einfamilienhaus ein, stahlen Schmuck. Am Freitag wurde ein Einbruchversuch vereitelt. Polizei sucht Zeugen.
Einbruchserie in Buxtehude

Stade (ost)
Am Donnerstag brach zwischen 09:00 Uhr und 14:00 Uhr ein Einfamilienhaus im Hasenkamp ein. Der oder die Einbrecher benutzten einen Gartenstuhl, um an ein hinteres Fenster zu gelangen, es aufzubrechen und so ins Haus einzudringen. Die Zimmer wurden durchsucht, gestohlen wurden Schmuck und andere Wertgegenstände. Eine Nachbarin sah gegen 10:30 Uhr drei junge Männer auf dem Grundstück. Die Polizei prüft nun, ob sie für die Tat verantwortlich sind. Die Spurensicherung wurde von der Tatortgruppe aus Stade durchgeführt.
In der Bebelstraße bemerkte eine Frau am frühen Freitagabend, dass Unbekannte die Außenrollläden auf der Terrasse ihres Wohnhauses aus den Führungen gerissen hatten. Ein Einbruch in das Gebäude fand zum Glück nicht statt. Es ist unklar, ob die Täter gestört wurden oder aufgrund des erhöhten Aufwands von ihrem Plan abließen.
Personen, die Hinweise zu einem der Vorfälle geben können, werden gebeten, sich beim Kommissariat in Buxtehude unter 04161/6470 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 auf 1517 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244. Davon waren 1115 männlich, 184 weiblich und 509 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt








