In Varel kam es zu mehreren Einbrüchen in Kraftfahrzeuge, die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise.
Einbruchsserie in Varel

Wilhelmshaven (ost)
Einbrüche in Autos
Varel – Zwischen Donnerstag, 08:20 Uhr und Freitag, 16:15 Uhr, ereigneten sich insgesamt drei Einbrüche in Kraftfahrzeuge in Varel. In der Lohstraße wurde die hintere Türscheibe eines Mercedes aufgebrochen und ein Rucksack, der im Fußraum abgelegt war, gestohlen. Dieser wurde später im Vareler Wald gefunden. In der Oldenburger Straße wurde ein VW auf unbekannte Weise gewaltsam geöffnet und unter anderem Fahrzeugpapiere entwendet. Am Wasserturm in Varel wurde die Scheibe eines weiteren VW eingeschlagen und eine Jacke aus dem Fahrzeug gestohlen. Die Polizei Varel bittet in allen Fällen Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 04451 9230 zu melden.
Sachbeschädigungen
Zetel – Zwischen Donnerstag, 16:00 Uhr und Freitag, 07:00 Uhr, wurde die äußere Verglasung eines Fensters einer Zahnarztpraxis in Zetel, Bahnhofstraße, beschädigt. Am Freitag gegen 23:50 Uhr wurden die Scheiben eines auf einem Grundstück in Zetel, Anton-Franz-Straße, abgestellten VW-Pkw von einem unbekannten Täter eingeschlagen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Varel unter 04451 9230 in Verbindung zu setzen.
Verkehrsunfallgeschehen
Varel – Am Freitag zwischen 12:33 Uhr und 13:37 Uhr touchierte ein unbekanntes Fahrzeug ein Verkehrszeichen an der Einmündung Zum Jadebusen/Ilexweg. Das Verkehrszeichen wurde aus der Verankerung gerissen. Der Verursacher verließ unerlaubt die Unfallstelle.
Zwischen Freitag, 19:00 Uhr und Samstag, 09:20 Uhr, streifte ein unbekanntes Fahrzeug einen ordnungsgemäß geparkten Dacia und beschädigte den linken Außenspiegel. Der Verursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.
In beiden Fällen werden Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, gebeten, sich mit der Polizei in Varel unter der Telefonnummer 04451/9230 zu melden.
Trunkenheit im Verkehr
Varel – Am Samstag gegen 22:25 Uhr kontrollierten Beamte des PK Varel eine 49-jährige Frau, die in ihrem laufenden Fahrzeug saß. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die Frau erheblich unter Alkoholeinfluss stand und zuvor mit dem Fahrzeug gefahren war. Es wurde eine Blutentnahme durchgeführt und die Weiterfahrt wurde untersagt. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 im Jahr 2022 auf 1517 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 im Jahr 2022 auf 1244 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 1115 männlich, 184 weiblich und 509 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 7.947 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch auf 29.653 zurück, wobei 25.755 männliche Verdächtige und 3.898 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (81,86%) waren übrige Sachschadensunfälle. Von den Unfällen ereigneten sich 24.125 innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Tote, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte auf den Straßen Niedersachsens.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








