In der Nacht auf Donnerstag gab es vier Einbrüche im Norden und Osten des Landkreises. Die Polizei sucht Zeugen.
Einbrüche im Landkreis Gifhorn

LK Gifhorn (ost)
In der Nacht von gestern auf heute ereigneten sich im Norden und Osten des Landkreises Gifhorn Einbrüche in vier Gebäude. Um 00:35 Uhr wurde der Polizei ein Alarm in einem Haus in der Marktstraße in Steinhorst gemeldet. Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass eine Tür aufgebrochen war. Die Täter betraten die Räume und durchsuchten sie. Am frühen Morgen des heutigen Donnerstags wurde bekannt, dass auch in ein angrenzendes Gebäude im Apfelweg eingebrochen worden war. Die Einbrecher öffneten ein Fenster und durchsuchten dann die Räume.
Ein weiterer Einbruch ereignete sich in der Straße Am Bad in Sprakensehl. Auch dieser Vorfall wurde heute Morgen festgestellt. Die Täter gelangten durch das Aufbrechen eines Fensters ins Gebäude und durchsuchten die Räume nach Diebesgut. Ebenfalls in der vergangenen Nacht gab es einen Einbruch in ein Unternehmen in der Schmiedestraße in Parsau. Die Täter brachen eine Zugangstür auf. Zur Mitnahme des gestohlenen Gutes wurde nach bisherigen Erkenntnissen ein größeres Fahrzeug, möglicherweise ein Transporter, verwendet.
Ob die vier Taten miteinander in Verbindung stehen, wird derzeit ermittelt. Die Polizei bittet Zeugen, die gestern Abend oder in der folgenden Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge in den genannten Straßen und Ortschaften bemerkt haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei Gifhorn unter der Telefonnummer 05371 980-0 entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 auf 1517 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1115 auf 1068 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 184 auf 176 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 509 auf 434. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








