Ortsfeuerwehren trainierten realistische Szenarien mit 35 Einsatzkräften. Kellerbrand und Rettungsszenarien erfolgreich abgearbeitet.
Einsatzübung in Sellstedt

Schiffdorf-Sellstedt (ost)
Am Abend des Mittwochs, dem 08.04.2026, wurden um 19:28 Uhr die Feuerwehren Sellstedt und Wehdel zu einer Einsatzübung in die Geestensether Straße in Sellstedt gerufen. Das angenommene Einsatzstichwort war: F02 – Kellerbrand, Menschenleben in Gefahr.
An der Übung beteiligten sich etwa 35 Einsatzkräfte, die unter möglichst realistischen Bedingungen den Ernstfall übten. Ein derzeit renoviertes Gebäude wurde als Übungsobjekt genutzt, was ideale Voraussetzungen für ein praxisnahes Training bot.
Die Einsatzkräfte wurden mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert: Im Keller wurden zwei vermisste Personen angenommen, während im Obergeschoss eine weitere Person gesucht werden musste. Zusätzlich wurde im Garten eine brennende, nachgebaute Scheune simuliert, um parallele Einsatzszenarien zu schaffen und die Koordination mehrerer Teams zu fordern.
Ein besonderes Augenmerk der Übung lag auf der Durchführung eines sogenannten MayDay-Alarms. Hierbei wurde ein Notfall unter Atemschutz simuliert, bei dem eine Einsatzkraft aus dem Gebäude gerettet werden musste. Dieses Szenario erfordert höchste Konzentration, klare Kommunikation und schnelles, koordiniertes Handeln aller beteiligten Kräfte.
Solche Einsatzübungen sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Feuerwehrarbeit. Sie dienen dazu, Abläufe zu festigen, die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren zu stärken und die Einsatzkräfte auf komplexe und stressige Situationen vorzubereiten. Gerade das Training unter realen Bedingungen trägt dazu bei, im Ernstfall schnell, sicher und effektiv Hilfe leisten zu können.
Nach der Übung fand eine ausführliche Nachbesprechung statt. Dabei wurden sowohl positive Aspekte als auch Verbesserungsmöglichkeiten analysiert, um die Qualität zukünftiger Einsätze weiter zu verbessern.
Die Feuerwehr Schiffdorf zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung und bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement und die professionelle Zusammenarbeit.
Bilder und Bericht von M. Schurr.
Quelle: Presseportal








