Ein älteres Ehepaar wurde aus einem Graben befreit, nachdem ihr Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen war.
Elsdorf/Bockel/A1: Rettung nach Verkehrsunfall auf A1

Elsdorf/Bockel/A1 (ost)
Am Sonntag, dem 13. September, wurden um 16:43 Uhr die Rettungskräfte zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 zwischen den Anschlussstellen Elsdorf und Bockel in Richtung Bremen gerufen. Ein älteres Ehepaar war mit ihrem Auto von der Fahrbahn abgekommen und im Seitenraum der Autobahn in einem Graben zum Stillstand gekommen. Beide Insassen wurden bei dem Unfall leicht verletzt und konnten ihr Fahrzeug zunächst nicht eigenständig verlassen.
Aufgrund der engen Grabenwände konnten die Türen des Autos nicht geöffnet werden. Zusätzlich erschwerte dichtes Gestrüpp im Seitenraum die Lokalisierung des verunglückten Fahrzeugs. Die genaue Ortsangabe der Leitstelle war hierbei sehr hilfreich. Nachdem das Fahrzeug gefunden wurde, mussten die Rettungskräfte zuerst Sträucher und Büsche mit einer Motorsäge entfernen, um einen breiten Zugang zum Fahrzeug zu schaffen. Gleichzeitig wurde das Auto gemeinsam mit den Feuerwehrkräften aus Gyhum mithilfe hydraulischer Spreizer angehoben. Dadurch konnte genügend Abstand zur Grabenwand geschaffen werden, um die Türen auf einer Seite des Fahrzeugs zu öffnen.
Beide Insassen konnten daraufhin das Auto eigenständig verlassen und wurden dem Rettungsdienst übergeben, um weiter versorgt zu werden. Die Feuerwehr schuf außerdem mithilfe einer Rettungsplattform eine sichere Überquerungsmöglichkeit über den Graben. Nach der Befreiung der Insassen wurde abschließend das Batteriemanagement am Unfallfahrzeug durchgeführt.
Während des Einsatzes mussten zeitweise zwei Fahrspuren der Autobahn gesperrt werden. Besonders lobenswert ist die ausgezeichnete Zusammenarbeit aller beteiligten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Durch das abgestimmte Vorgehen aller Beteiligten konnte der Einsatz schnell abgeschlossen und das Ehepaar sicher aus seiner misslichen Lage befreit werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Niedersachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 211.737 Unfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Unfälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen gemeldet, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle betrugen 173.330, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Die Anzahl der Getöteten betrug 423, Schwerverletzte 5.122 und Leichtverletzte 36.247.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








