Ein 25-jähriger Fahrer wurde mehrmals schlafend am Steuer seines Audi A7 auf der A31 und in Nordhorn angetroffen.
Emden: Schlafender Autofahrer auf A31 gefunden

A31 / Nordhorn (ost)
Am Samstag, dem 10.01.2026, ereigneten sich im Bereich der A 31 und später im Raum Nordhorn mehrere polizeiliche Einsätze in Bezug auf einen 25-jährigen Autofahrer, der wiederholt schlafend in seinem Fahrzeug gefunden wurde.
Nach bisherigen Informationen fuhr der Mann mit einem Audi A7 gegen 6.15 Uhr zunächst auf der A 31 in Richtung Emden. Er fiel durch eine extrem langsame und unsichere Fahrweise auf. Das Auto hielt mehrmals auf der Fahrbahn sowie in Ein- und Ausfahrten an. In mehreren Fällen wurde der Fahrer schlafend in seinem Auto entdeckt und musste von der Polizei geweckt werden.
Trotz eines verkehrserzieherischen Gesprächs und der Entscheidung, das Auto vorübergehend abschleppen zu lassen, wurde der Mann später erneut im öffentlichen Straßenverkehr entdeckt. Um 10:15 Uhr meldeten Zeugen ein stehendes Auto auf der Emsbürener Straße im Raum Nordhorn. Auch hier saß der Fahrer schlafend auf dem Fahrersitz. Das Auto stand teilweise auf dem Fahrstreifen, das Warnblinklicht war nicht eingeschaltet.
Die Polizeibeamten fanden den schlafenden Mann im Auto vor. Als er geweckt wurde, wirkte er sehr verwirrt. Er gab an, zuvor eine Nachtschicht gehabt zu haben und extrem müde zu sein.
Weitere Informationen deuten darauf hin, dass er regelmäßig sogenannte Vape-Produkte konsumiert, die verbotene Substanzen enthalten können. Ob der 25-Jährige verbotene Substanzen (zum Beispiel synthetische Cannabinoide) konsumiert hat, muss noch ermittelt werden. Es wurde eine Blutprobe entnommen. Das Ergebnis der Blutuntersuchung steht noch aus.
Aufgrund seines Verhaltens, der wiederholten Gefährdung des Straßenverkehrs und seiner Fahruntauglichkeit wurde dem Mann die Weiterfahrt untersagt. Das Auto wurde abgeschleppt, der Schlüssel einbehalten und weitere polizeiliche Maßnahmen ergriffen.
Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass sowohl Müdigkeit als auch der Konsum von berauschenden Substanzen die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen können. Schon kurze Sekundenschlafphasen oder eine eingeschränkte Wahrnehmung stellen eine große Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% aller Unfälle ausmacht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








