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Emmerstedt: Verkehrsunfall in Helmstedt

Ein Pedelec-Fahrer wurde bei einem Unfall lebensgefährlich verletzt. Der Polo-Fahrer und zwei Zeugen erlitten einen Schock.

Foto: Depositphotos

Helmstedt (ost)

Helmstedt, an der Kreuzung Bundesstraße 244 und Marientaler Straße 15.06.2026, um 14.17 Uhr

Am Montagnachmittag wurde ein 72-jähriger Pedelec-Fahrer bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Ein 61-jähriger Polo-Fahrer, der in den Unfall verwickelt war, sowie zwei Zeugen erlitten einen Schock.

Nach den bisherigen Informationen und Aussagen von Zeugen fuhren der 72-jährige Mann und seine Begleitung mit ihren Fahrrädern die Marientaler Straße in Richtung B244 entlang und planten, die Bundesstraße zu überqueren. An der Kreuzung Marientaler Straße Ecke B244 hielten sie an einer Fußgängerüberquerung an. Aus unbekannten Gründen fuhr der 72-Jährige, der keinen Helm trug, mit seinem Pedelec in Richtung der nächsten Fußgängerüberquerung und übersah dabei den von links kommenden Polo-Fahrer aus Richtung Emmerstedt. Der 61-Jährige konnte nicht rechtzeitig bremsen und es kam zu einem Zusammenstoß mit dem Radfahrer. Dieser erlitt schwere Verletzungen bei dem Unfall. Passanten leisteten Erste Hilfe, bis der Rettungswagen und der Notarzt eintrafen.

Der Pedelec-Fahrer wurde ins Krankenhaus nach Helmstedt gebracht. Auch der schockierte Autofahrer und die Begleitung des 61-Jährigen wurden mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Die zuständige Staatsanwältin bestellte einen Gutachter und stellte einen Antrag auf Beschlagnahme der beteiligten Fahrzeuge. Ein Richter am Amtsgericht Braunschweig ordnete die Beschlagnahme des Pedelecs und des Polos an.

Während der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge waren die Marientaler Straße und die B244 in beide Richtungen gesperrt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Niedersachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 211.737 Unfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,79% und 1.665 Unfällen relativ selten. Der Großteil der Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 81,86% und 173.330 Unfällen. In Bezug auf die Ortslage ereigneten sich 11,39% der Unfälle innerorts, 6,61% außerorts (ohne Autobahnen) und 1,73% auf Autobahnen. Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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