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Emmerthal: Einbruch in Kindertagesstätte, Zwei Männer nach Alarmauslösung festgenommen

Am frühen Mittwochmorgen wurden zwei Tatverdächtige in Emmerthal festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

Foto: Depositphotos

Emmerthal (ost)

Früh am Mittwochmorgen (02.09.2026) wurden zwei Männer nach einem Einbruch in eine Kindertagesstätte in Emmerthal verhaftet.

Um 03:55 Uhr wurde die Polizei über einen Alarm informiert. Ein Zeuge sah außerdem zwei Personen, die eine Tür des Gebäudes aufgebrochen hatten.

Die Einsatzkräfte nahmen zunächst einen 43-jährigen Mann aus Emmerthal fest, als er die Kindertagesstätte verließ. Ein weiterer 30-jähriger Verdächtiger, ebenfalls aus Emmerthal, wurde dann im Gebäude gefunden und festgenommen.

Bei beiden Männern entdeckten die Einsatzkräfte mutmaßliches Diebesgut, darunter vor allem technische Geräte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie in Absprache mit der Staatsanwaltschaft freigelassen.

Die Ermittlungen sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 im Jahr 2022 auf 1517 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244. Von den Verdächtigen waren 1115 männlich, 184 weiblich und 509 nicht-deutsche Staatsbürger. Im Vergleich dazu gab es in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbrüche in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 6.510 7.646
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.570 1.517
Anzahl der Verdächtigen 1.299 1.244
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.115 1.068
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 184 176
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 509 434

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 329 Männer, 51 Frauen und 152 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 236, von denen 225 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 315 Verdächtige, darunter 269 Männer, 46 Frauen und 127 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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