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Erlangen: Betrugsfalle auf Online-Verkaufsplattformen

Mehrere Taten verursachen hohe Vermögensschäden in der Region. Phishing-Seiten fangen Daten ab, Vorsicht ist geboten.

Foto: Depositphotos

Lüneburg (ost)

Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen

Auf Internet-Verkaufsplattformen gibt es Betrüger. Dieses Problem ist schon seit Jahren bekannt. In den letzten Monaten hat es jedoch in der Region vermehrt Fälle von Betrug gegeben, bei denen die Daten der Opfer bei Verkaufsangeboten gestohlen wurden. Dadurch entstanden hohe finanzielle Schäden.

Diese Form des Online-Banking-Betrugs wurde hauptsächlich auf Kleinanzeigenportalen festgestellt. Die Betrüger melden sich bei den Verkäufern von eingestellten Artikeln. Dies geschieht in der Regel kurz nachdem der Artikel eingestellt wurde. Dann wird ohne Verhandlung ein Link oder ein QR-Code geschickt. Hinter diesen Links/QR-Codes verbirgt sich eine täuschend echte Seite der Verkaufsplattform, um den Bezahlvorgang „sicher“ zu machen. Es handelt sich um sogenannte „Phishing-Seiten“, auf denen die Daten der Opfer abgefragt werden. Diese Internetseiten sehen größtenteils aus wie die echten Seiten. Mit den eingegebenen Daten erhalten die Betrüger dann das Geld der Verkäufer. Wenn Geld ins Ausland überwiesen wurde, gestaltet sich die Rückgabe meist schwierig. Das gleiche Vorgehen wird angewendet, wenn der Kontakt zu den Artikeln per E-Mail oder WhatsApp erfolgt.

Die Polizei gibt in diesem Zusammenhang folgende Tipps für die Nutzung von Online-Verkaufsportalen:

In Bezug auf „Kleinanzeigenportale“:

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 12917 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 13218 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4662 auf 5070. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3226 auf 3422, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2212 auf 2310 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1014 auf 1112 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 788 auf 950. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 12.917 13.218
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.662 5.070
Anzahl der Verdächtigen 3.226 3.422
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.212 2.310
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.014 1.112
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 788 950

Quelle: Bundeskriminalamt

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