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Erlangen: Falsche Polizeibeamte – Zeugenaufruf

Eine 85-jährige Frau fiel einem Trickbetrug durch falsche Polizeibeamte zum Opfer. Die echte Polizei bittet um Zeugenaussagen.

Foto: Depositphotos

Braunschweig (ost)

Am 16.03.2026 in Braunschweig-Lehndorf, Homburgstraße, fand zwischen 08:30 und 13:00 Uhr ein Vorfall statt.

Unbekannte haben Geld und Goldschmuck erbeutet.

Am Montagmorgen wurde eine 85-jährige Frau aus Braunschweig Opfer eines Betrugs durch falsche Polizeibeamte. Ein Anruf von einem Mann, der vorgab ein Polizeibeamter zu sein, erreichte die Seniorin gegen 08:30 Uhr. Er erzählte von einer angeblichen Festnahme in der Nachbarschaft und einem kriminellen Bankmitarbeiter. Er forderte die Frau auf, Bargeld von ihrer Bank abzuheben und es in ihrem Briefkasten zu deponieren, um die Ermittlungen zu unterstützen. Während des etwa vierstündigen Telefonats ging die 85-Jährige zweimal zur Bank, um eine fünfstellige Summe Bargeld abzuheben, die sie dann wie gefordert in ihrem Briefkasten hinterlegte. Später wurde sie angewiesen, auch Goldschmuck dort zu deponieren. Als sie dem nachkam, war das Geld bereits verschwunden. Kurz darauf wurde auch der Schmuck gestohlen. Nachdem die Frau die Polizei kontaktierte, wurden Ermittlungen durch die Kriminalpolizei eingeleitet. Es wird vermutet, dass die Abholung von bisher unbekannten Tätern erfolgte, die die Seniorin zuvor beobachtet und sich längere Zeit in der Nähe des Tatorts aufgehalten hatten.

Daher werden Zeugen gesucht, die möglicherweise verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Homburgstraße bemerkt haben und diese beschreiben können. Hinweise werden vom Kriminaldauerdienst unter 0531/476-2516 entgegengenommen.

Die Polizei weist darauf hin, dass echte Polizeibeamte niemals Bargeld oder Wertgegenstände abholen. In solchen Fällen handelt es sich immer um Betrugsversuche.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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