Ein 17-Jähriger in Untersuchungshaft, ein 15-Jähriger vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.
Ermittlungserfolg nach Bränden in Hann. Münden

Göttingen (ost)
Hann. Münden / Witzenhausen
Juli und August 2026
In Hann. Münden und der näheren Umgebung führten die Ermittlungen des Polizeikommissariats Hann. Münden und des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Göttingen zu einem 17-jährigen Tatverdächtigen aus dem Landkreis Göttingen und zu Ermittlungen gegen einen 15-Jährigen aus dem Werra-Meißner-Kreis.
Um die Brände aufzuklären, wurde eine Ermittlungsgruppe gebildet, in der die Kompetenzen verschiedener Ermittlungsbereiche zusammengeführt wurden. Mit großem Personalaufwand wurden die Taten und mögliche Verbindungen intensiv untersucht. Der Verdacht gegen den 17-jährigen Tatverdächtigen verdichtete sich dabei erheblich.
Dem Jugendlichen werden mehrere Brandstiftungen vorgeworfen, darunter insbesondere der Großbrand auf dem Gelände eines ehemaligen Fabrikkomplexes an der Wilhelmshäuser Straße in Hann. Münden am 9. August, bei dem ein Sachschaden von etwa einer Million Euro entstand.
Am Montag (17.08.26) wurde der 17-Jährige im Werra-Meißner-Kreis von Ermittlern festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen wurde er einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Hann. Münden vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen Wiederholungsgefahr und ordnete Untersuchungshaft an.
Im Rahmen weiterer Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf einen 15-Jährigen aus dem Werra-Meißner-Kreis. Er wird verdächtigt, in Verbindung mit weiteren Brandstiftungen zu stehen. Zivilfahnder nahmen ihn am Dienstagnachmittag (18.08.26) vorläufig fest. Er machte keine Angaben zur Sache. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wieder freigelassen.
Die Ermittlungen zu möglichen Tatbeiträgen, weiteren Brandstiftungen und deren Zusammenhängen dauern in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Göttingen an.
Quelle: Presseportal








