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Essen: Drogen beschlagnahmt,3 Männer erwarten Strafanzeige

Beamte der Bundespolizei haben über 100 Gramm Amphetamin und etwa 10 Gramm Marihuana bei drei Männern sichergestellt. Die Niederländer erwarten nun ein Strafverfahren.

Foto: Depositphotos

Emlichheim (ost)

Am Donnerstagabend identifizierten Beamte der Bundespolizei drei Männer, die insgesamt mehr als 100 Gramm Amphetamin und etwa 10 Gramm Marihuana nach Deutschland brachten. Die Männer im Alter von 22, 24 und 27 Jahren stehen nun vor einem Strafverfahren.

Im Zuge der vorübergehend wieder eingeführten Binnengrenzkontrollen überprüften Bundespolizisten gegen 20:15 Uhr ein aus den Niederlanden kommendes Auto an der L44 bei Emlichheim.

Während der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten auf der Rückbank mehrere Plastiktüten mit insgesamt etwa 100 Gramm Amphetamin. Zudem wurden bei einem Mitfahrer etwa 10 Gramm Marihuana entdeckt. Damit endete der Drogenschmuggel an der deutsch-niederländischen Grenze.

Die drei Männer aus den Niederlanden müssen nun mit einem Strafverfahren rechnen. Abschließende Ermittlungen in diesem Fall werden vom Zollfahndungsamt Essen am Dienstsitz in Nordhorn durchgeführt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 30.300, wovon 26.376 männlich und 3.924 weiblich waren. Darunter waren 7.947 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei wiederum 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wovon 25.755 männlich und 3.898 weiblich waren. Nicht-deutsche Verdächtige stiegen auf 8.584 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

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