Sichern Sie Ihr Fahrrad vor Diebstahl! Kostenlose Codier-Aktionen vom 10. bis 14.08.26 an verschiedenen Orten im Landkreis Uelzen.
Fahrradcodierung im Landkreis Uelzen

Lüneburg (ost)
++ Fahrräder & Pedelecs vor Diebstahl schützen: Codier-Woche im Landkreis Uelzen ++ Möglichkeiten vom 10. bis 14.08.26 an verschiedenen Örtlichkeiten im LK Uelzen ++ „Kommen Sie vorbei! – Termine ohne Anmeldung“ ++
Uelzen
Sichern Sie ihr Fahrrad oder Pedelec vor Diebstahl. Die Polizei in der Region bietet jährlich verschiedene Termine an. Gleich an fünf Tagen sind dabei die Ordnungshüter in der nächsten Woche im Landkreis Uelzen.
Kommen Sie nach Uelzen, Bad Bevensen, Ebstorf, Bad Bodenteich oder Bienenbüttel“ vom 10. bis 14.08.26 finden dort Codier-Aktionen der Polizei statt. Schützen Sie Ihr Eigentum und machen Sie ihre Zweiräder für Diebe „unattraktiv“.
Die Codierung erleichtert der Polizei das Aufklären von Fahrraddiebstählen; aber ein weiter wichtiger Aspekt des Codierens ist der Präventionsgedanke, denn ein codiertes Fahrrad schreckt in fast allen Fällen nach außen sichtbar Diebe ab. Die Codier-Aktionen der Polizei sind kostenlose Serviceleistungen. Neben Fahrrädern codieren wir natürlich auch E-Bikes, Pedelecs und Fahrradanhänger. Für die Codierung bzw. Registrierung bitte neben den Fahrrädern einen Eigentumsnachweis und Ausweis mitbringen!
Eine Anmeldung ist für die Termine im LK Uelzen nicht erforderlich. Planen Sie ggf. ein bisschen Zeit ein.
Codier-Termine in der 33. KW:
Uelzen – Montag, 10.08.2026 – 14:00 – 18:00 Uhr – Polizei Uelzen, An der Zuckerfabrik, 29525 Uelzen
Bad Bevensen – Dienstag, 11.08.2026 – 14:00 – 18:00 Uhr – Polizei Bad Bevensen, Klein Bünstorfer Straße 2
Ebstorf – Mittwoch, 12.08.2026 – 14:00 – 18:00 Uhr – Polizei Ebstorf, Lüneburger Straße 17a
Bad Bodenteich – Donnerstag, 13.08.2026 – 14:00 – 18:00 Uhr – Fahrradzentrale Otte, Bad Bodenteich
Bienenbüttel – Freitag, 14.08.2026 – 14:00 – 17:00 Uhr – Rathausvorplatz, Marktplatz 1, Bienenbüttel
Für die Termine in Uelzen ist keine Anmeldung erforderlich!
Ergänzend gibt die Polizei folgende Tipps zum Diebstahlsschutz:
Erste Wahl: Ein massives Fahrradschloss und ggf. ein Tracker Um das Rad möglichst effektiv vor Diebstahl zu schützen, braucht es massive Stahlketten-, Bügel- oder Panzerkabelschlösser mit geprüfter Qualität. Sie sollten groß genug sein, um das Fahrrad an einem festen Gegenstand, wie etwa einem Fahrradständer, anzuschließen. Nur das Vorder- und Hinterrad zu blockieren reicht als Schutz vor Diebinnen und Dieben nicht aus, da die Räder mühelos weggetragen oder verladen werden können. Das gilt insbesondere auch für Pedelecs und E-Bikes. Darüber hinaus ist es wichtig den Akku sowie andere wertvolle Zubehörteile von Elektrorädern mit einem guten Schloss zu sichern, da die rädereigenen Schlösser in der Regel nicht ausreichend schützen. Die Räder sollten auch in Kellern oder Garagen entsprechend gesichert sein, denn auch abgeschlossene Räume halten Kriminelle nicht auf. Zusätzlich kann ein versteckter Sender am Rad angebracht werden, ein so genannter GPS-Tracker. Dieser übermittelt laufend den aktuellen Standort des Rades. Wird das abgestellte Rad bewegt, sendet der Tracker per SMS einen Alarm auf das Mobiltelefon der Eigentümerin oder des Eigentümers. In der Vergangenheit konnten entwendete Fahrräder dadurch lokalisiert und den rechtmäßigen Eigentümern/Eigentümerinnen ausgehändigt werden.
Fahrraddaten in Fahrradpass festhalten
Zudem sollten alle Fahrraddaten, die wichtig für die Identifizierung sind (z. B. die Rahmen- bzw. Codiernummer) in einem Fahrradpass notiert werden. Das hilft der Polizei, die rechtmäßigen Eigentümerinnen und Eigentümer gestohlener Räder zu finden. Viele Fahrradläden stellen beim Fahrradkauf einen Fahrradpass mit der individuellen Rahmennummer aus. Fragen Sie als Käuferinnen und Käufer gezielt danach. Den vollständig ausgefüllten Pass mit einem Foto des Fahrrads sollten sie dann sicher zu Hause aufbewahren.
Fahrräder individuell kennzeichnen
Um ein wiederaufgefundenes Fahrrad seinem rechtmäßigen Besitzer oder der Besitzerin zuordnen zu können, muss ein Rad zweifelsfrei identifizierbar sein, zum Beispiel mit Hilfe einer individuellen Rahmennummer oder einer anderen individuellen Kennzeichnung. Eine Rahmennummer ist bei vielen in Deutschland verkauften Fahrrädern bereits eingeschlagen, eingraviert oder anderweitig fest mit dem Rahmen verbunden. Mit Hilfe der Fahrradcodierung kann die Polizei die Wohnanschrift des Eigentümers oder der Eigentümerin herausfinden. Die Codierung erleichtert der Polizei das Aufklären von Fahrraddiebstählen; aber ein weiter wichtiger Aspekt des Codierens ist der Präventionsgedanke, denn ein codiertes Fahrrad schreckt in fast allen Fällen nach außen sichtbar Diebe ab. Die Codieraktionen der Polizei sind kostenlose Serviceleistungen. Neben Fahrrädern codieren wir natürlich auch E-Bikes, Pedelecs und Fahrradanhänger. Für die Codierung bzw. Registrierung bitte neben den Fahrrädern einen Eigentumsnachweis und Ausweis mitbringen!
Codier-Termine der Polizei 2026:
Weitere Termine für 2026 sind in Planung – Wir informieren rechtzeitig!
Über die WhatsApp Kanäle „Polizei Lüneburg“, „Polizei Lüchow-Dannenberg“ und „Polizei Uelzen“ werden neue Informationen oder Änderungen in Bezug auf die Fahrradcodierung kommuniziert. Zudem sind alle Codier-Termine auf der Internetseite der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen veröffentlicht und werden dauerhaft aktualisiert. https://www.pd-lg.polizei-nds.de/dienststellen/polizeiinspektion_lueneburg_luechow_dannenberg_uelzen/
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Niedersachsen für 2022/2023
Die Fahrraddiebstahlraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 29.204 Fälle von Fahrraddiebstahl registriert, während es im Jahr 2023 30.208 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.322 im Jahr 2022 auf 3.613 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 2.770 im Jahr 2022 und 2.814 im Jahr 2023 relativ konstant. Interessanterweise stieg die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 972 im Jahr 2022 auf 1.116 im Jahr 2023 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Fahrraddiebstählen in Deutschland mit 62.036 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.204 | 30.208 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.322 | 3.613 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.770 | 2.814 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.511 | 2.583 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 259 | 231 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 972 | 1.116 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen wurden 3.672 Unfälle (1,73%) verzeichnet. Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








