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Fallersleben: Flucht vor Verkehrskontrolle

Ein 20-Jähriger entzieht sich einer Kontrolle, fährt über 180 km/h und wird gestoppt. Ermittlungen laufen, Geschädigte gesucht.

Foto: unsplash

Allerbüttel/ Fallersleben (ost)

Ein junger Mann im Alter von 20 Jahren versuchte gestern Morgen einer Verkehrskontrolle zu entkommen. Es wird nach Geschädigten gesucht, um die Ermittlungen voranzutreiben. Am Dienstagmorgen kurz nach 09:00 Uhr fielen zwei Polizeibeamte aus Meine in Allerbüttel ein Motorrad auf. Der Auspuff des Motorrads war ungewöhnlich laut und der Fahrer fuhr sehr schnell. Die Beamten beschlossen, eine Kontrolle durchzuführen und nahmen die Verfolgung auf. Das Motorrad fuhr auf die Landesstraße 292 in Richtung Fallersleben. Um aufzuholen, musste der Streifenwagen auf weit über 100 km/h beschleunigen. Trotz einer Geschwindigkeit von bis zu 180 km/h auf einer geraden Strecke konnte das Motorrad nicht eingeholt werden. Erst kurz vor Fallersleben verlangsamte der Fahrer am Kreisverkehr die Geschwindigkeit, sodass der Streifenwagen aufholen konnte. Trotz Blaulicht, Martinshorn und dem Haltesignal beschleunigte der Fahrer erneut auf bis zu 180 km/h, nachdem er den Kreisverkehr in Richtung Mittellandkanal verlassen hatte. Etwa einen Kilometer hinter dem Kreisverkehr konnte der Fahrer aufgrund von Gegenverkehr nicht überholen. Die Beamten schafften es, den Fahrer zum Anhalten zu bringen.

Bei der anschließenden Kontrolle des 20-Jährigen wurden keine Anzeichen für eine Beeinflussung festgestellt. Der junge Mann gab an, es eilig gehabt zu haben. Ein Strafverfahren wegen Teilnahme an einem nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen gemäß § 315d StGB wurde eingeleitet. Die Autofahrerinnen und Autofahrer, die vom Motorradfahrer überholt wurden und möglicherweise gefährdet waren, werden für die Ermittlungen gesucht. Diese Zeugen/Geschädigten werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05374 91130 bei der Polizei Meine zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% der Gesamtanzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,86% entspricht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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