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Falsche Spendensammler auf der Tarmstedter Ausstellung

Betrügergruppe versucht Besucher zur Spende zu bewegen. Polizei stoppt Gruppe und leitet Verfahren ein.

Foto: Depositphotos

Rotenburg (Wümme) (ost)

++ Betrügerische Spendensammler bei der Tarmstedter Ausstellung ++

Tarmstedt. In der Vergangenheit sind im Landkreis Rotenburg (Wümme) mehrmals falsche Spendensammler aufgetreten, die Geld für einen vermeintlichen “Landesverband der Behinderten” gesammelt haben. Auch bei der diesjährigen Tarmstedter Ausstellung versuchte eine Gruppe von Betrügern am Freitag und Samstag, Besucher dazu zu bringen, Spenden zu leisten.

Die alarmierten Polizeibeamten konnten drei junge Männer, ein Mädchen und zwei junge Frauen aus dem Raum Gelsenkirchen vor Ort festnehmen. Bei der Gruppe wurde eine vermutlich gefälschte Spendenliste sowie etwa 80 Euro Bargeld sichergestellt. Alle erhielten ein Verbot, das Veranstaltungsgelände zu betreten. Es wurden entsprechende rechtliche Schritte eingeleitet.

Weil zum Zeitpunkt des Polizeieinsatzes keine Opfer mehr vor Ort waren, bittet die Polizei mögliche Spender, sich bei der Polizei Zeven unter 04281 95920 zu melden.

++ Zwei Alkoholfahrten in Zeven gestoppt ++

Zeven. Beamte der Polizei Zeven führten am Freitagnachmittag gegen 15.15 Uhr eine Kontrolle an einem Citroën in der Bahnhofstraße durch. Bei der Überprüfung stellten sie fest, dass der 40-jährige Fahrer mit 1,2 Promille unterwegs war. Sein Führerschein wurde eingezogen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

In der Nacht zum Samstag kontrollierten die Beamten auch einen Ford im Eschenweg. Die 37-jährige Fahrerin war ebenfalls betrunken. Ein Atemalkoholtest ergab 1,42 Promille. Auch ihr Führerschein wurde eingezogen. Gegen die Frau wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. 7.947 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wobei 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige waren. 8.584 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

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