Polizeihauptkommissar Bockemühl referierte über sicheres Verhalten auf Autobahnen. Diskussion und Videos verdeutlichten typische Gefahrensituationen und Handlungsleitfaden für Gäste.
Fernfahrerstammtisch: Umgang mit Gefahrensituationen

Lüneburg / Ostetal (ost)
Der 228. Fernfahrerstammtisch der Polizeidirektion Lüneburg fand am Mittwoch, dem 04. März 2026, in den Räumlichkeiten der Rastanlage Ostetal (A1, Fahrtrichtung Hamburg) statt.
15 interessierte Gäste trafen sich, um über den „Umgang mit Gefahrensituationen auf der Autobahn“ zu diskutieren. Polizeihauptkommissar Holger Bockemühl, Mitglied des Moderatorenteams des Stammtisches, hielt den Vortrag. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung im Einzeldienst auf Bundesautobahnen konnte er die Bedeutung und Aktualität des Themas eindrucksvoll vermitteln.
Während des Abends entwickelte sich eine lebhafte Diskussion unter den Gästen, die auch ihre eigenen Erfahrungen aus dem Berufsalltag einbringen konnten. Im Fokus stand die Frage, wie man sich in verschiedenen Gefahrensituationen auf Autobahnen richtig verhält. Themen wie Gegenstände auf der Fahrbahn, liegengebliebene Fahrzeuge, Verkehrsunfälle und andere alltägliche Situationen auf Autobahnen wurden besprochen, die ein umsichtiges und richtiges Verhalten erfordern.
Besonderes Augenmerk wurde auf Stausituationen und insbesondere auf das Stauende gelegt. Polizeihauptkommissar Bockemühl präsentierte beeindruckende Videos, die typische Gefahrensituationen und mögliche Konsequenzen verdeutlichten.
Zum Schluss präsentierte er einen Handlungsleitfaden, der von den Gästen positiv aufgenommen wurde. Er betonte die Bedeutung von Konzentration, Aufmerksamkeit und die Rolle der Geschwindigkeit im Straßenverkehr – insbesondere „angepasste Geschwindigkeit“. Nach fast zwei Stunden beendete Polizeihauptkommissar Bockemühl die Veranstaltung mit den eindringlichen Worten: „Routine ist der Tod der Sicherheit – also seid wachsam.“
Die Polizeidirektion Lüneburg lädt herzlich zum nächsten Fernfahrerstammtisch am 01. April 2026 ein. Das Thema des Abends wird „Schlafapnoe und ihre Folgen“ sein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,86% entspricht. 24.125 Unfälle ereigneten sich innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








