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Fliegerbombe bei Rheinmetall in Unterlüß

Eine amerikanische Fliegerbombe mit einem Gewicht von etwa 250 kg wurde entdeckt. Rund 70 Haushalte mussten evakuiert werden.

Feuerwehr Unterlüß bei Absperrmaßnahmen
Foto: Presseportal.de

Südheide (ost)

Am Montag, den 24.08.2026 gegen 15.15 Uhr wurde eine amerikanische Fliegerbombe mit einem Gewicht von etwa 250 kg bei Erdarbeiten auf dem Gelände von Rheinmetall in Unterlüß entdeckt. Einige Straßenabschnitte mussten geräumt werden, um die notwendige Entschärfung durchzuführen. Etwa 70 Haushalte innerhalb eines Radius von 1000m um den Fundort mussten evakuiert werden. Die Straßen Südsiedlung, Im Grunde, Altensothriether Straße, Wieselweg, Mittelweg, Südtorstraße, Birkenstraße sowie Teile der Müdener Straße waren betroffen. Die Feuerwehr Unterlüß wurde um 16:14 Uhr alarmiert, während die Werkfeuerwehr Rheinmetall bereits im Einsatz war, da das Werk evakuiert werden musste. Die Evakuierung begann um 19:00 Uhr und war um 20:30 Uhr abgeschlossen. Über 100 Personen wurden evakuiert und fanden vorübergehend Unterkunft in der Schule und bei Freunden, Nachbarn und Verwandten. Die Grundschule Unterlüß wurde als Aufenthaltsort genutzt und die Betroffenen wurden dort von vielen Helfern betreut. Die Rettungskräfte waren auch für die Versorgung aller Einsatzkräfte zuständig.

Während der Evakuierung sperrte die Polizei die Landesstraße 280 zwischen dem Abzweig nach Schmarbeck und der Neuensothrietherstraße Unterlüß in beiden Richtungen. Aufgrund der starken Deformation der Bombe gestaltete sich die Entschärfung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst äußerst schwierig. Nachdem ein Versuch, den Zünder zu entfernen, gescheitert war, musste die Bombe mit einem Wasserschneidgerät aus Bremen auseinandergesägt werden. Gegen 00:20 Uhr gelang dies erfolgreich, wodurch alle Absperrungen aufgehoben und den Bewohnern die Rückkehr in ihre Wohnungen ermöglicht wurde. Der Einsatz der Feuerwehr Unterlüß endete um 1:00 Uhr.

Der Zünder wurde anschließend auf dem Werksgelände gesprengt. Der Einsatz der Werkfeuerwehr endete gegen 2:00 Uhr. Beteiligt waren die Ortsfeuerwehr Unterlüß, Gemeindebrandmeister Henning Sander, die Werkfeuerwehr Rheinmetall, das Deutsche Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst, der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes, die Polizei mit 3 Streifenwagen, der Kampfmittelbeseitigungsdienst und Fachbereichsleiter Stefan Isler. Auch Bürgermeisterin Katharina Ebeling und Dr. Overrath, Standortleiter des Rheinmetallwerks Unterlüß, verschafften sich am Abend einen umfassenden Überblick.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% aller Unfälle ausmacht. 1.665 Unfälle ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel, was 0,79% aller Unfälle sind. Die restlichen Unfälle waren Sachschadensunfälle, die 81,86% ausmachten. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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