Ein E-Scooter-Fahrer flieht mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Fußgängerzone und kollidiert mit einem Streifenwagen, wobei er leicht verletzt wird.
Flucht vor Verkehrskontrolle: E-Scooter-Fahrer kollidiert mit Streifenwagen

Wolfsburg (ost)
Wolfsburg, Zentrum, Pestalozziallee
30.09.2026, 18:51 Uhr
Am Mittwochabend entkam ein E-Scooter-Fahrer einer Verkehrskontrolle und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit durch die Fußgängerzone. Dadurch kam es in der Pestalozziallee zu einem Unfall mit einem Polizeiauto, bei dem der E-Scooter-Fahrer leicht verletzt wurde.
Nach bisherigen Informationen fuhr ein Polizeiauto die Kleiststraße entlang, als sie an der Ampelkreuzung Porschestraße einen E-Scooter mit zwei Insassen bemerkten, der in Richtung Fußgängerzone fuhr. Als der Fahrer und sein Beifahrer den Streifenwagen sahen, stieg der Beifahrer ab, während der Fahrer weiterfuhr.
Die Polizisten verfolgten den E-Scooter, der zudem keine Versicherungskennzeichen hatte, um den Fahrer zu kontrollieren. Als der Fahrer dies bemerkte, beschleunigte er und versuchte, sich mit rücksichtslosem Verhalten und hoher Geschwindigkeit in der Fußgängerzone der Kontrolle zu entziehen. Der Streifenwagen folgte ihm mit genügend Abstand.
An der Einfahrt zum Parkhaus der City Galerie fuhr er auf die Pestalozziallee und nutzte dabei die mittlere Fahrspur in Richtung Schillerstraße. Als er nach hinten schaute, bemerkte er zu spät, dass der Streifenwagen ihn überholt hatte. Es kam zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen, bei der der 13-jährige E-Scooter-Fahrer leicht verletzt wurde. Nach Erste-Hilfe-Maßnahmen wurde er ins Wolfsburger Klinikum gebracht.
In den letzten Monaten registrierte die Polizei Wolfsburg vermehrt Jugendliche, die E-Scooter ohne Versicherungsschutz und ohne Einhaltung der Verkehrsregeln nutzten. Daher wurden bereits Präventionsmaßnahmen an Schulen durchgeführt. Auch zukünftig wird die Polizei weiterhin Kontrollen im Stadtgebiet durchführen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, das sind 4.271 Unfälle. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 81,86%, waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 173.330. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle, was 11,39% ausmacht, außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








