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Fluchtversuch in Langendamm

Ein 34-Jähriger scheitert mit Fluchtversuch vor Polizei in Langendamm. Er wird u.a. wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung ermittelt.

Foto: unsplash

Langendamm (ost)

Die Polizei in Nienburg ermittelt gegen einen 34-jährigen Nienburger unter anderem wegen Trunkenheit am Steuer, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauch, Verstoß gegen das BTMG sowie das Waffengesetz.

Die Einsatzkräfte aus Nienburg planten, den 34-Jährigen am Donnerstag um 18.50 Uhr in Langendamm einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Er flüchtete jedoch mit seinem Audi über mehrere Straßen, oft mit stark überhöhter Geschwindigkeit. Nachdem er sein Auto am Knapsberg stoppte und weglief, wurde er von den Einsatzkräften während der Fahndung in einem Garten an der Gerhart-Hauptmann-Straße gefunden.

Aufgrund des Verdachts auf Beeinflussung durch Cannabis wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Außerdem besaß er keine gültige Fahrerlaubnis und hatte falsche Kennzeichen an seinem Auto angebracht. Eine Überprüfung im polizeilichen System ergab, dass die angebrachten Kennzeichen aufgrund von Diebstahl zur Fahndung ausgeschrieben waren. Bei einer nachfolgenden Durchsuchung des Autos wurden neben einem Schlagring auch Substanzen gefunden, die wahrscheinlich BTM sind. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder freigelassen. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle erfasst, wovon 33.839 gelöst wurden. Es gab insgesamt 30.300 Verdächtige, darunter 26.376 Männer und 3.924 Frauen. 7.947 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der erfassten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wobei 25.755 Männer und 3.898 Frauen betroffen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% aller Unfälle ausmacht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (81,86%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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