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Flugzeugabsturz in Ganderkesee

Leichtflugzeug stürzt in Wohnhaus, ein Toter, Bergungsmaßnahmen dauern an.

Foto: unsplash

Delmenhorst (ost)

Am Samstag, 25. Juli 2026, ereignete sich gegen 10:56 Uhr ein Flugzeugabsturz im Stettiner Weg in Ganderkesee, bei dem das Flugzeug in das Dach eines Wohnhauses stürzte.

Derzeitigen Informationen zufolge befanden sich zum Zeitpunkt des Absturzes zwei Personen an Bord des Flugzeugs. Eine der Insassen verstarb aufgrund des Unfalls, bevor Hilfe eintreffen konnte.

Es gibt noch keine genauen Informationen über den Zustand der zweiten Person an Bord und das Ausmaß ihrer Verletzungen. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten gestalten sich aufgrund der Situation am Absturzort als äußerst komplex und dauern noch an.

Nachdem das Unglück bekannt wurde, rückten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch, Rettungskräfte des Landkreises Oldenburg und das Technische Hilfswerk (THW) Hude mit einer großen Anzahl von Einsatzkräften zur Absturzstelle aus.

Auch die Freiwilligen Feuerwehren Ganderkesee, Bergedorf und Falkenburg, der Fachzug Information und Kommunikation des Landkreises Oldenburg und die Berufsfeuerwehr Bremen waren im Einsatz. Mit einer Drehleiter wurde das Dach des Hauses nach den Insassen des Flugzeugs abgesucht.

Die Bewohner des Hauses waren zum Zeitpunkt des Absturzes nicht zu Hause. Es gab keine weiteren Verletzten laut aktuellen Informationen.

Die Polizei sperrte den Bereich um die Absturzstelle großräumig ab und evakuierte die Anwohner in einem Umkreis von etwa 100 Metern um die Absturzstelle.

Der Luftraum über dem betroffenen Bereich wurde für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten gesperrt.

Die Polizei hat parallel zu den Rettungsmaßnahmen die Ermittlungen zur Absturzursache aufgenommen und umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Die Untersuchungen werden in den nächsten Tagen fortgesetzt.

Nach bisherigen Informationen startete das Flugzeug kurz vor dem Absturz in Bremen.

Die genaue Ursache des Absturzes ist noch unklar und wird derzeit ermittelt. Die Untersuchungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die restlichen 173.330 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 24.125 innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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