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Friedrichsfehn: Einbruchsserie im Ammerland

In mehreren Ortsteilen des Ammerlands wurden in den letzten Wochen Einbrüche verübt. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Foto: Depositphotos

Oldenburg (ost)

Von 20.03. um 17:00 Uhr bis gestern um 08:00 Uhr brachen unbekannte Täter in einen Rohbau in der Dorfstraße in Edewecht im Ortsteil Friedrichsfehn ein und stahlen Werkzeug und Baumaterial. Der entstandene Schaden wird auf einen hohen vierstelligen Betrag geschätzt. (369072)

Vom Samstag, dem 28.03. um 18:00 Uhr bis gestern um 14:30 Uhr gab es einen versuchten Einbruch in ein Einfamilienhaus in Ekern, einem Ortsteil von Bad Zwischenahn. Unbekannte Täter versuchten gewaltsam durch eine Tür in das Gebäude zu gelangen. (371651)

In Metjendorf, einem Ortsteil von Wiefelstede, gelangten unbekannte Täter zwischen dem 08.03. und gestern um 12:00 Uhr gewaltsam in das Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses und stahlen Diebesgut von geringem Wert. (371906)

Die Ermittlungen wurden aufgenommen und Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Bad Zwischenahn unter der Telefonnummer 04403/9270 zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 im Jahr 2022 auf 1517 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244. Von den Verdächtigen waren 1115 männlich, 184 weiblich und 509 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 6.510 7.646
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.570 1.517
Anzahl der Verdächtigen 1.299 1.244
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.115 1.068
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 184 176
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 509 434

Quelle: Bundeskriminalamt

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