Körperliche Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen in Friesoythe eskaliert, Täter ermittelt und Opfer ins Krankenhaus gebracht. Polizei warnt vor Verbreitung des Vorfalls in sozialen Netzwerken.
Friesoythe: Gewalttat auf Schulhof,14-Jähriger schwer verletzt

Cloppenburg/Vechta (ost)
Friesoythe – Körperliche Auseinandersetzung auf Schulhof / 14-Jähriger schwer verletzt / Täter ermittelt
Am Mittwoch, dem 15.07.2026, ereignete sich gegen 18:30 Uhr eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei 14-jährigen Jungen aus Altenoythe auf dem Schulgelände des Albertus-Magnus-Gymnasiums am Hansaplatz in Friesoythe. Nach einem Streit schlug der identifizierte Jugendliche gezielt mit der Faust auf das Opfer, welches daraufhin schwer verletzt zu Boden ging. Der 14-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ein unbekannter Zeuge filmte die Tat mit seinem Smartphone und verbreitete das Video anschließend in den sozialen Medien, vor allem über einen Messenger-Dienst. Die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta warnt davor, dass die Verbreitung solcher Aufnahmen strafrechtliche Folgen haben kann. Die Ermittlungen sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 380, wovon 329 männlich, 51 weiblich und 152 nicht-deutsch waren. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 236, von denen 225 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 315, wovon 269 männlich, 46 weiblich und 127 nicht-deutsch waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








