Feuerwehren alarmiert wegen Überdruck in aufgeheiztem Flüssiggastank. Einsatz dauerte mehrere Stunden bei über 38°C Hitze.
Gasaustritt aus Flüssiggastank in Barkhausen

Barkhausen (ost)
Am Samstag, dem 27. Juni, erhielten die Feuerwehren Gnarrenburg, Karlshöfen und Rhade sowie die Leitung des Gefahrgutzuges des Landkreises Rotenburg einen Alarm für einen Gasaustritt in Barkhausen.
Ursache für den Einsatz war die extreme Hitze am Samstagnachmittag: Ein Flüssiggastank neben einem reetgedeckten Gebäude hatte sich auf über 50°C erhitzt. Der dadurch entstandene Druck im Tank führte dazu, dass Gas abgelassen wurde und die Gefahr einer explosiven Atmosphäre bestand.
Die Einsatzkräfte verhinderten einen weiteren Gasaustritt, indem sie den Tank über mehrere Stunden lang kühlten und regelmäßig seine Temperatur überprüften. Durch zunehmende Bewölkung und einen günstigeren Sonnenwinkel entspannte sich die Situation schließlich, so dass der Einsatz gegen 17:45 Uhr beendet werden konnte.
Die Feuerwehren sahen sich bei diesem Einsatz mit mehreren Herausforderungen konfrontiert: Zum einen mit der extremen Hitze von über 38°C. Zum anderen gestaltete sich die Wasserversorgung aufgrund der abgelegenen Lage schwierig. Eine Versorgungsleitung für Löschwasser musste über mehrere hundert Meter errichtet werden. Als sich die Situation zunehmend entspannte, wurde auf einen Pendelverkehr umgestellt, um einen Teil der Einsatzkräfte freizustellen.
Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.
Quelle: Presseportal








