Schwerer Unfall zwischen VW und Sattelzug, Rettungshubschrauber im Einsatz, Straßensperrung bis Mittag
Geesthacht: Frontalzusammenstoß auf K 62

Hollenstedt (ost)
Frontalkollision mit entgegenkommendem Fahrzeug
Auf der K 62, zwischen Wohlesbostel und Hollenstedt, ereignete sich heute ein schwerer Verkehrsunfall. Um 7:00 Uhr fuhr eine 21-jährige Frau mit ihrem VW in Richtung Hollenstedt. Aus bisher ungeklärten Gründen geriet sie auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Sattelzug. Während der Fahrer des Lastwagens unverletzt blieb, erlitt die 21-Jährige schwere Verletzungen. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.
Nach der Kollision kam der mit Äpfeln beladene Sattelzug nach links von der Straße ab und blieb halb auf der Fahrbahn, halb auf einem Feld stehen. Die K 62 musste bis zum Mittag für Rettungs- und Aufräumarbeiten vollständig gesperrt werden.
Drage/Schwinde – Einbrecher auf Überwachungskamera – Festnahme an der Elbe
Heute um 8:10 Uhr meldete ein Mann, dass er über die Überwachungskamera an seinem Haus in der Schwinder Straße Bilder von zwei verdächtigen Personen auf seinem Smartphone erhalten habe. Der Mann war zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Sofort wurden mehrere Streifenwagen zur Adresse entsandt. Die beiden Männer hatten sich in der Zwischenzeit zu Fuß in Richtung der Elbbrücke/B 404 entfernt.
Die Polizeibeamten stellten Einbruchsspuren am Haus fest und leiteten umgehend umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Neben vielen Beamtinnen und Beamten aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein waren auch ein Diensthund und ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Einer der beiden Verdächtigen konnte im Zuge der Fahndung vorläufig auf der Halbinsel Rönner Werder festgenommen werden. Er hatte sich im Gebüsch versteckt. Der zweite Verdächtige konnte entkommen. Die Ermittlungen zur Identität des Flüchtigen laufen noch.
Der festgenommene Verdächtige, ein 31-jähriger Mann, wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt.
Es besteht die Möglichkeit, dass die beiden Männer bereits vor der Tat zu Fuß über die Elbbrücke von Geesthacht nach Schwinde gegangen sind und dann ein geeignetes Ziel für ihren Einbruch gesucht haben. Zeugen, die zwei Männer in dunklen Trainingsanzügen gesehen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04181 2850 beim Zentralen Kriminaldienst zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsrate in Niedersachsen ist zwischen 2022 und 2023 leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Trotzdem konnte die Anzahl der aufgeklärten Fälle von 1570 auf 1517 leicht gesenkt werden. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 1299 auf 1244 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Verglichen mit der Region Nordrhein-Westfalen, die im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen verzeichnete, sind die Zahlen in Niedersachsen immer noch vergleichsweise niedrig.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Niedersachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 211.737 Unfälle. Davon entfallen 32.471 (15,34%) auf Unfälle mit Personenschaden, 4.271 (2,02%) auf schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden und 1.665 (0,79%) auf Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die übrigen Sachschadensunfälle machen den Großteil mit 173.330 (81,86%) aus. Innerorts gab es 24.125 (11,39%) Unfälle, außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








