Einbruch in Bäckereifiliale. Betrunkener Autofahrer auf der A27. Wohnmobil überschlägt sich.
Geestland: Polizeimeldungen aus Cuxhaven

Cuxhaven (ost)
Cuxhaven – Am Sonntag, den 22.03.2026, ereignete sich in den frühen Morgenstunden ein gewaltsamer Einbruch in eine Bäckereifiliale in der Südersteinstraße durch bisher unbekannte Täter. Bargeld wurde aus dem Geschäft gestohlen und ein Teil der frischen Backwaren wurde konsumiert.
Personen, die etwas beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Cuxhaven unter der Telefonnummer 04721 5730 zu melden.
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Polizeibeamte aus Geestland fuhren am Sonntagmorgen früh auf der A27 in Richtung Cuxhaven, als ein 22-jähriger Bremerhavener sie mit stark überhöhter Geschwindigkeit überholte. Bei der anschließenden Kontrolle wurde schnell klar, warum der junge Mann die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h fast verdoppelt hatte. Sein Alkoholkonsum dürfte ihn daran gehindert haben, die Verkehrszeichen richtig wahrzunehmen. Nachdem der Fahrer stolze 1,83 Promille gepustet hatte, wurde sein Führerschein eingezogen und eine Blutprobe entnommen. Der Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit am Steuer.
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Am frühen Samstagnachmittag kam es auf der A27 zwischen Altenwalde und dem Cuxhavener Kreisel zu einem Verkehrsunfall. Eine 29-jährige Frau aus Oyten war mit ihrem Wohnmobil in Richtung Cuxhaven unterwegs, als sie vermutlich von einer starken Windböe nach rechts gedrängt wurde. Das Fahrzeug berührte die Seitenschutzplanke, woraufhin die Fahrerin das Wohnmobil plötzlich nach links lenkte und die Kontrolle verlor. Das Wohnmobil prallte gegen die Mittelschutzplanke, überschlug sich und kam schließlich auf der Seite liegend auf dem Seitenstreifen zum Stillstand. Die Fahrerin und ihr 28-jähriger Beifahrer wurden mit glücklicherweise nur leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. (Foto im Anhang)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 im Jahr 2022 auf 1517 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 im Jahr 2022 auf 1244 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 1115 männlich und 184 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 1068 männliche und 176 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 509 im Jahr 2022 auf 434 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme der aufgezeichneten Fälle von 35970 im Jahr 2022 auf 36058 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch relativ konstant bei 33839 im Jahr 2022 und 33800 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 30300 im Jahr 2022 auf 29653 im Jahr 2023 zurück. Unter den Verdächtigen waren 26376 Männer und 3924 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 25755 Männer und 3898 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 7947 im Jahr 2022 auf 8584 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel gab es 1.665, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








