Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Geestland: Verkehrsunfälle aufgrund Schnee- und Eisglätte

Die Polizeiinspektion Cuxhaven musste gestern zu 28 Unfällen aufgrund von Schnee oder Eis ausrücken. Der Gesamtschaden beträgt ca. 100.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Cuxhaven (ost)

Verkehrsunfälle durch Schnee und Eis

Im Landkreis Cuxhaven mussten die Beamten der Polizeiinspektion Cuxhaven gestern, am 26.01.2026, zu insgesamt 28 Verkehrsunfällen aufgrund von Schnee- oder Eisglätte ausrücken. Die A27 war mit insgesamt 10 Unfällen am stärksten betroffen. Glücklicherweise blieb es bei den meisten Unfällen bei Blechschäden, jedoch wurden 5 Autofahrer leicht verletzt. Der Gesamtschaden der 28 Unfälle wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt.

++++++

Fahren ohne Versicherung

Auf der BAB 27 in Richtung Bremerhaven kontrollierten Beamte der Polizei Geestland am 26.01.2026 um 22:17 Uhr einen 29-jährigen Bremerhavener. Dabei stellten die Polizisten fest, dass der Versicherungsschutz des Fahrzeugs bereits seit über einem Monat erloschen war. Dem 29-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt und es wurde ein entsprechendes Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

++++++

Verkehrsunfall mit Gefährdung des Straßenverkehrs

Auf der BAB 27 an der Anschlussstelle Bremerhaven-Geestemünde ereignete sich am 26.01.2026 um 20:30 Uhr ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Eine 76-jährige Frau aus Schiffdorf fuhr mit ihrem PKW auf die Autobahn in Richtung Bremen. Ein 24-jähriger Bremerhavener fuhr hinter ihr. Der junge Mann wechselte auf den Überholfahrstreifen, um die 76-Jährige zu überholen. Dabei übersah er den PKW eines 29-jährigen Bremerhaveners auf dem Überholfahrstreifen. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, musste der 29-Jährige eine Gefahrenbremsung durchführen und nach rechts ausweichen. Auf der winterglatten Fahrbahn verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit der Seitenschutzplanke und dem PKW der 76-Jährigen. Der Gesamtschaden wird auf über 15.000 Euro geschätzt. Gegen den 24-jährigen Unfallverursacher wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet und sein Führerschein wurde eingezogen.

++++++

Einbruch in eine Schule

In Langen brachen unbekannte Täter am vergangenen Wochenende in ein Schulgebäude ein. Die Täter öffneten ein Fenster gewaltsam und durchsuchten hauptsächlich Büros im Inneren. Gestohlen wurden einige Tablets und Bargeld. Der entstandene Schaden wird auf etwa 2.500 Euro geschätzt.

++++++

Diebstahl von Werkzeug und Pedelec-Akkus

In Spaden brachen unbekannte Täter am vergangenen Wochenende in eine Garage in der Blinkstraße ein. Die Täter brachen das Garagentor auf und stahlen Akkus und Zubehör von Pedelecs sowie verschiedene Werkzeuge. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 1.500 Euro.

++++++

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 im Jahr 2022 auf 1517 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 im Jahr 2022 auf 1244 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 1115 männlich und 184 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 1068 männliche und 176 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 509 im Jahr 2022 auf 434 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 6.510 7.646
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.570 1.517
Anzahl der Verdächtigen 1.299 1.244
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.115 1.068
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 184 176
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 509 434

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% aller Unfälle ausmacht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage waren 24.125 Unfälle innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24