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Geismar: Autofahrer flüchtet vor Polizei ohne Kennzeichen in Göttingen

Verfolgungsfahrt durch die Innenstadt endet mit Festnahme des 18-Jährigen und Einleitung mehrerer Verfahren

Foto: Depositphotos

Göttingen (ost)

Göttingen, Zentrum

Dienstag, 7. April 2026, gegen 18.50 Uhr

GÖTTINGEN (jk) – Aufgrund der Flucht vor einer Polizeistreife in der Göttinger Innenstadt am Dienstagabend (07.04.26) mit einem nicht zugelassenen Fahrzeug und mutmaßlich unter dem Einfluss von Drogen hat die Polizei Ermittlungen gegen einen 18-jährigen Heranwachsenden eingeleitet, unter anderem wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Gefährdung des Straßenverkehrs und Beleidigung.

Um 18.50 Uhr meldeten Verkehrsteilnehmer ein Fahrzeug ohne Kennzeichen, das auf der Reinhäuser Landstraße in Richtung Zentrum fuhr und so den nachfolgenden Polizeieinsatz auslöste.

Als die Polizeistreife den beschriebenen weißen Hyundai stoppen und überprüfen wollte, beschleunigte der junge Fahrer und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit. Die wilde Flucht vor der Polizei führte durch verschiedene Straßen der Göttinger Innenstadt. An den Toren Geismar und Weender überfuhr der Heranwachsende zwei Ampeln bei Rot. Darüber hinaus warf der 18-Jährige während der Fahrt eine Schreckschusswaffe und Lebensmittel aus dem Fenster. Die Waffe wurde konfisziert.

Es kam nach derzeitigen Erkenntnissen während der Verfolgungsfahrt zu keiner konkreten Gefährdung von Dritten.

Die Polizei konnte das Fahrzeug schließlich auf der Weender Landstraße stoppen und den 18-Jährigen festnehmen. Während und nach der Maßnahme beleidigte der Heranwachsende die Polizisten.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen ordnete der zuständige Bereitschaftsrichter die Entnahme einer Blutprobe sowie die Inhaftierung des 18-Jährigen bis Mittwochmorgen (08.04.26) an. Der Führerschein wurde eingezogen.

Die weiteren Ermittlungen sind im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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