Feuerwehr befreit eingeklemmte Person aus Transporter nach Kollision mit Pkw.
Gemeinde Großenkneten: Verkehrsunfall auf der Garreler Straße bei Sage

Gemeinde Großenkneten (ost)
Am Mittwochmorgen um 6:49 Uhr wurden die Feuerwehren in Sage und Ahlhorn alarmiert, um auf der Garreler Straße aufgrund eines Verkehrsunfalls Hilfe zu leisten, mit dem Einsatzstichwort “H2 – Hilfeleistung”. Die Unfallstelle befand sich etwa 500 Meter hinter der Autobahnanschlussstelle A29.
Auf einer geraden Strecke waren ein Auto und ein Transporter aus bisher ungeklärter Ursache kollidiert. Durch den Zusammenstoß geriet das Auto von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben. Der Klein-Lkw stieß gegen einen Baum und kam dann ebenfalls am Fahrbahnrand zum Stehen.
Der Fahrer des Autos konnte das Fahrzeug eigenständig verlassen und wurde leicht verletzt. Der Fahrer des Transporters war aufgrund der Verformung der Fahrgastzelle im Bauchbereich leicht eingeklemmt und konnte das Fahrzeug nicht alleine verlassen.
Die Feuerwehrkräfte setzten hydraulische Rettungsgeräte ein, öffneten die Fahrertür und konnten die eingeklemmte Person schnell aus ihrer Notlage befreien. Anschließend wurde sie zur weiteren Versorgung dem Rettungsdienst übergeben.
Beide Unfallbeteiligten wurden vom Rettungsdienst versorgt und dann mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Neben den Feuerwehren in Sage und Ahlhorn waren auch zwei Rettungswagen, ein Notarzt und die Polizei im Einsatz.
Zu den Verletzungen, dem genauen Ablauf des Unfalls und dem entstandenen Sachschaden können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.
Die beiden Feuerwehren waren mit etwa 25 Einsatzkräften vor Ort. Gegen 8 Uhr konnten die Feuerwehrmaßnahmen abgeschlossen und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. Während der Rettungsarbeiten war die Garreler Straße vollständig gesperrt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtunfälle aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,79% oder 1.665 Fällen relativ selten. Der Großteil der Unfälle, nämlich 81,86% oder 173.330 Fälle, waren übrige Sachschadensunfälle. Bezogen auf die Ortslage gab es 24.125 Unfälle innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








